Dienstag, 12. April 2016

Was mal klein anfing ...


Im April 2008 bekam die dunkelrot gefüllte Aurikel 
Gesellschaft. Denn dem leicht bemoostenTopf mit einer 
einfachen violetten Blüte konnte ich damals in meiner 
Lieblingsgärtnerei nicht widerstehen. Doch leider währte
die Freude nicht lang. Und wie sich später herausstellte, 
hätten beide Aurikeln nach der Blüte einen tieferen Topf 
benötigt. Leider war die dunkelrote gefüllte Aurikel nicht 
Kinder erholten sich. So waren aus einem gekauften Topf 
im Folgejahr zwei Aurikeltöpfchen entstanden, die 2010 
versammelten sich vier Tontöpfe mit hellvioletten Blüten 
auf der kleinen Mauer. Den Winter 2012/2013 hatten sie 
im Wintergarten verbracht, wurden anschließend nur etwas
versäubert, blieben aber in ihren Töpfen. Erst nach der Blüte 
wurden sie umgepflanzt. In den Folgejahren entwickelten 
sich immer mehr Ableger, die weitere Töpfe füllten. Doch 
nur fünf Aurikeln einen einigermaßen schneckensicheren 
und regengeschützten Sommerplatz, so dass alle weiteren 
violetten Ableger im Laufe der Jahre in andere Gärten um-
zogen. Nur eine besonders üppige Staude, die noch nicht 
den Weg in einen anderen Garten gefunden hatte, bekam 
im letzten Frühjahr noch schnell kurz vor der Blüte einen 
größeren Topf. Und ihr Blühergebnis war beeindruckend.
Weder nach der Blütezeit noch im Herbst 2015 kam ich dazu 
die Aurikeln umzutopfen, so dass sie Anfang des Jahres - 
nach den ersten frostigen Tagen, im Wintergarten ziemlich 
trostlos aussahen. Also griff ich, als sich bereits erste Knospen 
zeigten, schnell zu größeren und vor allem tieferen Töpfen. 
Und das sind nun 6 Töpfe auf 3 Blühetagen im Wintergarten:










Fotos: S.Schneider


Hätte es nicht vor vielen Jahren den Post 'Aurikeljahr
auf dem Blog HaBseligkeiten gegeben, wäre die Aurikel 
wohl nur eine Topfpflanze gewesen, die im 2. Jahr
 leider eingegangen wäre. Aber dank hilfreicher Tipps 
konnten wir sie retten. Und seitdem beschenkt sie uns 
mit einer reichen Kinderschar.

Und hätte meine Lieblingsgärtnerei nicht ab und an 
im Frühjahr noch andere Aurikelfarben bereitgestellt,
wäre wohl kaum eine kleine Sammlung entstanden. 

Nun müssen auch wir wohl über ein Aurikeltheater 
nachdenken 


Kommentare:

Edith Wenning hat gesagt…

Das ist ja mal eine Aurikelgeschichte mit einem happy end, liebe Silke!
Schön, dass ich sie gefunden habe. Es wird aber auch Zeit für einen Kommentar.
Die Fotos sind einfach wunderschön. Ich mag sie immer wieder anschauen.
Liebe Grüße
Edith

SchneiderHein hat gesagt…

@ Edith
Die Geschichte hat mich aber auch einige Zeit am Wochenende gekostet ;-) Aber nach 8 Jahren macht es Sinn die Entwicklung dieser sehr dankbaren Aurikel mal zusammenzutragen.

Zumal ich auf Grund dieser Erfolgsstory ja nun im zeitigen Frühjahr besonders mutig - oder sehr unvernünftig war, und mir eine violette sowie eine bräunliche Sammlung bei Peters zusammengestellt habe. Da meine Töpfe jedoch nicht so sonnig stehen - wie im Wintergarten meiner Mutter, sind sie noch weiter zurück. 2 Pflänzchen spannen mich auf die Folter, denn da zeigen sich erste Knospenansätze. Ansonsten sehen die kleinen Stauden inzwischen gesund und kräftig aus, aber werden wohl erst im Spätsommer oder im nächsten Frühjahr zur Blüte kommen ...