Donnerstag, 30. April 2015

Walpurgisnacht


Im Harz ist nicht nur der Teufel los, sondern heute
feiern die Hexen Walpurgisnacht auf dem Blocksberg
Und das wollen sich die kleinen Halloween-Mäuse 
nun mal genauer anschauen. Also zieht Herr Hein 
frühmorgens mit der Mäuseschar in den Garten 

Und die weiße Zaubermaus weiß ganz genau wo es lang geht.

Danach versammeln sich alle Mäuse am Startplatz.
Denn auf Reisigbesen wollen sie schon ganz früh 
in den Harz fliegen 

Aber noch sind nicht alle mitreisenden Mäuse
mit Flugbesen ausgestattet! Da trifft es sich gut, 
dass der Garten bis jetzt nur teilweise gefegt ist.

Hier im Haufen findet sich so manches Material 

für die Besenwerkstatt.

Und dieses Exemplar hat neben der praktischen Sitzkrümmung 
auch noch eine sehr bequeme Mausepo-Polsterung aus Moos 
für Langstreckenflüge  

Nun aber schnell mit dem neuen Besen zum Startplatz eilen!
Denn allen anderen sind schon flugbereit.

Nur Hella - die kleine Putzsau, ist sich noch nicht sicher, 
ob Schweine wirklich fliegen können. Ob das vielleicht 
am Staubwedel liegt?

Fotos: S.Schneider


Wie die Geschichte beginnt, ist hier zu sehen. Und wie sich 
die Mäuse dann den Abend gestalteten, ist hier zu erahnen 


Der Koch-Kater ...



Es vergeht kaum ein Tag, an dem der Nachbarskater 
nicht den schmalen Weg zum Teich einschlägt, um 
die Teichlandschaft zu inspizieren. Denn nicht nur 

Und da dem Katertier der bequeme Weg über den Steg 
inzwischen durch einige kleine Stauden versperrt ist ...

wählt er den Umweg über die Trittplatten.

Und dann gaaaaanz vorsichtig anschleichen.

Mist, wieder zu spät!

Fotos: S.Schneider


weißer Silberling im Norden








Er hat es trotz diverser Schneckenangriffe geschafft! 
ist nach 16 Monaten eine traumhafte Staude entstanden:

Warum sie sich allerdings auf der schattigen Nordseite 
so gut entwickeln konnte, ist und bleibt ein Rätsel. 

Hier vor dem Gitter am Kellerabgang verbrachten drei Sämlingstöpfe 
mit Silberlingen den letzten Sommer. Und selbst in dem komplett 
gepflasterten Bereich waren die gut entwickelten Pflänzchen aus 
dem Wintergarten für die Schnecken so verlockend, dass sie über 
die trockenen Steinplatten schleimten. Daher wurde einer der Töpfe 
im Spätsommer an eine gut besonnte Stelle vor die Tränenkiefer 
gesetzt. Doch auch dort waren die Sämlinge binnen weniger Tage 
abgefressen, und ließen sich in diesem Frühjahr gar nicht mehr 
blicken. Der zweite Topf wurde in einen hoffentlich schnecken-
ärmeren Garten verschenkt. Und erstaunlicherweise ist aus dem 
dritten Topf jetzt diese wundervolle kräftige Staude entstanden.
Bleibt nur zu hoffen, dass sie nun auch noch Saat ausbilden kann, 
damit wir noch einen Versuch starten können. Und vielleicht 
kommt dann irgendwann auch einmal ein Kindeskind der weißen 
Silberlinge aus dem Hügelgarten im Wildwuchsgarten an 

Fotos: S.Schneider


Dienstag, 7. April 2015

Ich glaub' ...


… ich leg auch das Schaffell raus!

Denn seit einigen Tagen hat eine eifrig nestbauende Meise 
bei uns im Garten echt ne' Meise: Jeden Morgen gegen 8 Uhr 
kommt das Tierchen durch den schmalen Katzenspalt ins 
Treppenaus geflogen, stopft sich den Schnabel voller Schaf-
wolle vom alten Mausefell …

und schafft es dann nicht wieder durch den Spalt 
zurück in den Garten zufliegen. Da sind Zaunkönig, 
Rotkehlchen & Co, die uns wegen der Insekten 
im alten Apfelast häufiger mal im Winter im Haus 
einen Besuch abstatten, wesentlich intelligenter …

Dieses Tierchen hingegen blustert dann 
ganz aufgeregt im Treppenhaus hin und her.

Dabei verliert es irgendwann sein kostbares Baumaterial wieder
aus dem Schnabel und schaut verunsichert zum Fenster raus:

 Wie gut, dass die Scheiben noch nicht geputzt sind! Sonst würde 
das Tierchen wohl häufiger gegen das durchsichtige Glas fliegen
Denn erst, wenn wir die Tür zum Garten weit öffnen, findet es 
bald darauf den Weg nach draußen. Um am nächsten Morgen 
trotzdem wieder im Haus das Schaffell zu besuchen ... 

Also werde ich in nächster Zeit nun wohl nicht nur recht früh 
zum Vögelfüttern aufstehen, sondern lieber auch der Meise das Fell 
rauslegen. Damit ihr Nest endlich schön weich & warm wird!

Fotos: S.Schneider


Nachtrag 8:50 Uhr:
Inzwischen liegt das Fell sicherheitshalber vor der Glasfassade 
auf einem Pappkarton, und wird von einer Meise heftig berupft. 
Ihr Partner hält derweil anscheinend Wache vor dem Haus.

Aber es gibt da noch die ganz besonders 'intelligente' Meise: 
Die erscheint zeitgleich wieder im Treppenhaus und sucht 
 nun ganz irritiert nach dem Schaffell. Aber zum Glück hat sie 
nach einiger Zeit - und ohne unsere Hilfe, trotzdem den Weg 
durch den schmalen Spalt zurück in den Garten gefunden!