Dienstag, 29. April 2014

42 Tulpen in 4 Töpfen



Auch wenn meine Mutter zwischenzeitlich immer mal flucht, 
dass ihr der Garten - und vor allem die Gießerei der Töpfe zu 
beschwerlich wird, so machen ihr die gefüllten 'Snow Crystal' 
Tulpen im Topf zur Zeit besonders viel Freude.

Ich hatte sie 'auf der Suche nach einigen Krokussen' für 
unseren Wildwuchsgarten zufällig bei Obi in der Wühlkiste 
für 1,-€ entdeckt und meiner Mutter mitgenommen. Bald 
darauf verteilten wir die 3 Beutel mit 21 Zwiebeln Tulipa 
'Snow Crystal' auf 2 Töpfe und stellten sie in die Garage. 
Und irgendwann im Februar kamen sie dann ans Licht - in 
den kalten Wintergarten. Viel Hoffnung hatten wir nicht, 
dass wir an so spät gepflanzten Tulpen unsere Freude hätten. 
Doch sowohl die 2 Töpfe mit Narzissen, die 3 Hyazinthentöpfe 
und auch die 4 Tulpentöpfe waren den Aufwand wert. Und vor 
allem für 1,- € pro Packung! Außerdem waren alle Pflanzen 
in diesem Jahr so schnell in die Höhe geschossen, dass die 
Zwiebelblumen Mühe hatten sich rechtzeitig aus dem wuchs-
freudigen Grün zu erheben. So wie beim Storchschnabel. 
Würden die Tulpen jetzt nicht im Topf im Beet stehen, 
wären ihre Blüten schon längst untergegangen 

Und auch die 10 Tulipa 'Mount Tacoma' neben dem kleinen Teich 
würden nur an die Blütenspitzen der Hasenglöcken heranreichen, 
wenn sie sich zunächst aus dem Erdreich herausgekämpft hätten.

Ebenso im grasigen Grün der Irisblätter. Dort hinten wäre es 
gar nicht möglich gewesen in der riesigen Iris-Staude irgendwo
 ein paar Tulpenzwiebeln unterzubringen. Aber die Topfkultur 
macht's möglich.

Und notfalls lässt sich so ein Topf noch drehen -
also auch etwas besser inszenieren 

Aber in diesem Fall verschwindet der schwarze Plastiktopf 
einfach im Grünen, und wird von Bärlauch, Hasenglöckchen 
und Gänsekresse umspielt.

Und da uns diese Tulpen so faszinieren, werden auch sie 
nach der Blüte zum Abtrocknen in einen der Kellerlicht-
schächte kommen. Und im November sind ihre Zwiebeln 
dann hoffentlich nochmals so energiegeladen, dass sie 
uns auch im nächsten Jahr erfreuen.

Denn Wolfgang hat schon recht, dass die Kombination 
aus Stauden & Sträuchern mit variablen Kübelpflanzen 
eine üppigere Beetgestaltung ermöglicht.

Allerdings kommen bei einigen Inszenierungen 
die Pflanzen auch mal zu kurz: Denn gut getarnte 
Töpfe können beim Gießen auch ganz schnell mal 
vergessen werden ...

Fotos: S.Schneider


Aronstab im Weg



Nicht nur in meinem weißen Vorgarten hatte der Aronstab 
Blüten entwickeltAuch mitten im Weg, wo vor einiger Zeit 
die Fläche bis zu den Grenzen vereinnahmten, macht sich 
jetzt ein Aronstab breit.

Normalerweise würden sich seine trichterförmigen Hochblätter 
Aber der Bärlauch ist geerntet, und die Blüten sind geschnitten. 
Denn hier soll er sich nicht auch noch weiter aussamen …

Fotos: S.Schneider


Akelei & Glauca


Manchmal fügt die Natur etwas zusammen, 
was man selbst nicht besser hätte planen können:

Eine weinrote Akelei mit der Rosa glauca.

Vor einigen Jahren pflanzen wir die 'Bahndamm-Rose' - 
die meine Mutter als Ableger von einer Schulfreundin 
bekam, vor die blau-graue Kiefer. Und irgendwann blühte 
dort diese zauberhafte Akelei zwischen ihren Zweigen …

Fotos: S.Schneider


Mittwoch, 16. April 2014

Schneeball 'Summer Snowflake'



Früher litt der Schneeball 'Summer Snowflake' häufiger mal
in heißen Sommern unter Trockenheit oder gar Sonnenbrand. 
Aber nach diesem sonnigen und sehr trockenen Frühjahr sind 
seine Blätter schon jetzt erstaunlich gelb und weniger grün. 

Der Snowflake-Schneeball im Topf, der auf der Betonfläche im 
Wildwuchsgarten steht, führt dagegen ein schattigeres Leben 

Und auch die beiden alten Rhododendren im Vorgarten leiden 
bei diesem sommerlichen Frühlingswetter ebenfalls unter der 
Sonneneinstrahlung und der extremen Trockenheit. Eigentlich 
bevorzugen auch diese Sträucher eher schattigere Standorte. 
Doch leider musste die schattenspendende Korkenzieherweide 
vor einigen Jahren gefällt werden. Einerseits war sie zu wuchs-
freudig, und musste daher 2 bis 3x im Jahr geschnitten werden. 
Andererseits stand sie zu dicht an der Grenze sowie auch an 
der Hecke zum Fußweg. Und es wurde noch dazu gemutmaßt, 
dass sie die Kanalisation beschädigen würde …

Foto: S.Schneider


weiße Kerzen



Während der Kirschlorbeer unter dem üppigenPfeifenstrauch 
schon viele Fluginsekten beköstigt, hält der immergrüne 
Strauch hinter der Hecke fast alle Knospen noch geschlossen …

Foto: S.Schneider


Wenn der weiße Flieder ...


…wieder blüht

Noch dauert es einige Tage, bis der Flieder sich wieder 
in dieses strahlende Weiß hüllt. Aber seine Blütenrispen 
sehen vielversprechend aus. Es hat eben doch Vorteile, 
wenn er wenig geschnitten wird. Im letzten Jahr hatte ich 
nur die alten Blütenstände entfernt und lediglich einige 
Zweige, die auf den Fußweg ragten, etwas eingekürzt.


Fotos: S.Schneider


Der hat überlebt ...



Wie schön, der letzte sehr trockene Sommer und der milde Winter 
haben dem weißen Ginster nicht zugesetzt. Er und sein Kollege 
mussten längere Zeit im schmalen Containertopf ausharren, bis sie 
endlich im weißen Vorgarten ankamen. Die drei anderen Ginster 
im Wildwuchsgarten hatten den Topfaufenthalt im sehr kalten und 
viel zu langen Winter 2012/2013 leider nicht überlebt. Der Wild-
weißblühende Sträucher begegnen ...

Aber dieser hier am fast verschwundenen Podest hat sich trotz 
der wuchernden Kletterhortensie im Schutz der Heckenkirsche 
schon prächtig entwickelt. 

Doch der zweite Strauch steht im Moment noch etwas versteckt 
zwischen dem Schneeball 'Summer Snowflake' und einem Rosa
multiflora Steckling. Ich hoffe, dass er irgendwann auch noch 
in Erscheinung tritt, bevor er ebenfalls verfriert, altersschwach 
wird, oder Schädlinge über ihn herfallen. Denn leider haben wir 
unterschiedlichen Standorten sehr lange Freude an diesen 
herrlichen immergrünen Sträuchern …

Fotos: S.Schneider


Sternmiere & Gänsekresse


Die Buschwindröschen sind verblüht, ...

und nun hat ein Teppich aus SternmiereGänsekresse 
die gepflasterte Freifläche zwischen dem schmalen Weg 
und ehemaligen kleinen 'Senkgarten' total vereinnahmt.

Foto: S.Schneider


Unter dem Holunder



Heute beim Gießen der Kübelpflanzen war ich ganz erstaunt, 
als ich im Schatten des riesigen Holunders einen Aronstab - 
Arumim weißen Vorgarten entdeckte. Und dieser hatte nun 
sogar schon ein tütenförmiges Hochblatt ausgebildet!

Auf der Nordseite - direkt am Zaun, hat er 
hingegen einen sehr schweren Stand:

 Hier muss er sich den begrenzten Raum mit Sämlingen 
der Knoblauchsraukeeiner immergrünen Heckenkirsche, 
sind seine Blüten wohl noch weiter zurück 

Ach, wenn doch die Kinder dieses Aronstabes in unserem 
Wildwuchsgarten auch endlich einmal zur Blüte kämen!

Fotos: S.Schneider