Sonntag, 28. April 2013

Eine fast typische Gartenszene ...



Passend zur Rakete, haben wir gestern auf der Teddybär Total 
in Münster eine metallene Schubkarre und einen Bollerwagen 
gefunden. Die müssen natürlich gleich von den kleinen Mäusen 
im Garten getestet werden. Und die beiden großen Ratten von 
TonniBears können sich heute gleich daran gewöhnen, dass bei 
uns nicht nur dumm rum gesessen wird. Das dürfen hier nämlich 
nur graue Katzen ...

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 18. April 2013

Helleborus-Zeit



Rechts am Rand des Lenzrosenbeetes steht 
seit 2008 diese weißliche mit violetten Adern.

Zum Glück erschienen ihre Knospen erst später, ...

so dass sie die kalte Zeit recht gut überstanden hat.

Hätten wir beim Pflanzen der vorderen Helleborus orientalis 
im Jahr 2008 geahnt, dass sie wesentlich höher und üppiger 
als die ältere gefüllte Lenzrose dahinter werden würde, hätte 
sie damals bestimmt einen anderen Platz im Garten erhalten.

Nun steht diese wunderschöne weinrote Helleborus 
etwas versteckt in der zweiten Reihe und ist leider 

Doch dafür ist sie beim Herantreten ans Beet ...

ein kleines zierliches Highlight.

Doch man muss sich schon weit hinunterbeugen, 
um ihr so nah zu kommen.

Das ist bei der creme-roten Orientalis nicht nötig.

Ihre Blüten stehen aufrecht in 30 bis 40cm Höhe.

Helleborus 'Silvermoon' steht ganz links im Beet 
neben der Korkenzieherhasel. Nachdem ich sie 
zog bereits im Frühjahr 2007 eine 'Silvermoon' auch 
bei meiner Mutter ein. So sah sie im ersten Jahr aus. 
Und nach 2 Standjahren hatte sie sich dort schon sehr 
gut entwickelt. Glücklicherweise leben dort im Beet 
anscheinend etwas weniger Nacktschnecken - oder 
sie finden zu dieser Zeit andere interessante Speisen.
Denn im Wildwuchsgarten war diese Helleborus-
Niger-Kreuzung nach einigen prachtvollen Frühjahrs-
auftritten ganz plötzlich verschwunden. Während 
sie bei meiner Mutter von Jahr zu Jahr größer 
und blühfreudiger wird.

Doch da sie normalerweise mit ihrer Blütezeit 
zwischen der Christ- & den Lenzrosen liegt, 
hat ihr der kalte Frühling teilweise zugesetzt.

Links vor dem Buchsbaum 'am Eingang zum Heidebeet' ...

steht eine weiße Orientalis mit Tupfen.

eingegangen, bevor sie 2009 einen Platz im Beet fand. 
Seitdem ist mir so eine gefüllte Orientalis nicht mehr 
begegnet. Aber wie sich auch im Wildwuchsgarten zeigt, 
sind gefüllten Lenzrosen wohl auch wesentlich anfälliger.

Dafür gab es mit dieser rosa Orientalis, der ersten Lenzrose 
hier im Garten, nie Probleme. Und die Freude war groß, 
als sie nicht nur blühte, sondern auch Saat entwickelte.

Hier, auf der anderen Seite des Weges 
stehen ihre ältesten Kinder im Lerchensporn.

Und dieser Sämling unter dem Apfelbaum ...

ist eventuell eine Mischung dieser beiden Orientalis.


Fotos: S.Schneider


3 Lenzrosenbeete


Bis Mitte der 80er kannten wir nur die Christrose - Helleborus niger
von der meine Mutter Anfang der 70er aus einem Bauerngarten bei 
Hildesheim einen Ableger geschenkt bekam. Diese Pflanze unter 
dem Apfelbaum am Haus wurde gehegt und gepflegt, denn zu der 
Zeit war sie eine kleine Besonderheit im winterlichen Garten. Und 
außerdem erinnerte sie auch an die wild-romantische Heimat dieses 
kleinen Katers, der dann über 18 Jahre sein Leben mit uns teilte ...

Doch erst mit dieser rosa Helleborus orientalis rechts neben 
dem Buchsbaum fing die Helleborus-Leidenschaft vor vielen 
Jahren richtig an. Inzwischen gibt es von ihr schon zahlreiche 
Kinder, die zunächst auf der rechten Seite des Weges zwischen 
dem Lerchensporn einen Platz fanden. Später verteilten sich 
Sämlinge im Apfelbaum-Beet in der Mitte des Rasens, im Rosen-
beet auf der Südseite, unter der Sauerkirsche und ein paar der 
Pflanzen sind sogar vor einigen Jahren in unserem Vorgarten in 
Hannover angekommen. Die weiß-getupfte Lenzrose ganz links
 im Bild kam erst viel später in den Garten.

Und hier reihen sich nun von links nach rechts Helleborus 'Silvermoon' 
und die Helleborus orientalis in apricot-rot, die weiße mit den zarten 
violetten Adern und die gefüllte weinrote. Im letzten Jahr waren fast 
alle Blüten verfroren und auch in diesem kalten Frühjahr sah es zeit-
weilig so aus, als ob von den Knospenansätzen kaum etwas zur Blüte 
kommen würde. Doch nun sind sie üppiger als je zuvor.

Und bei diesem Sämling der ersten rosa Lenzrose kann ich mich 
noch gut erinnern, wie meine Mutter und ich vor einigen Jahren 
heiß diskutierten, ob sie nun zu dicht an der Rasenkante vom 
Apfelbaum-Beet steht oder nicht. Zum Schluß setzte ich mich 
durch, und sie durfte dort stehen bleiben. Im Vergleich zu ihren 
älteren Geschwistern im Hintergrund, besitzt sie mehr Blüten 
und noch dazu ein rosa-cremeweiß. Allerdings steht sie so sonnig, 
dass sie im Sommer oft leidet und dann reichlich Wasser benötigt. 
Halbschattigere Standorte sind meist günstiger für diese Pflanzen.

Fotos: S.Schneider


Helleborus orientalis 'Ruby Star'



Für das Beet ist die Blüte der Helleborus orientalis 'Ruby Star' 
eigentlich viel zu dunkel. Daher entschieden wir im letzten Jahr 
sie nach der Blüte lieber in einen größeren Topf umzupflanzen, 
und sie im Wintergarten unterzustellen. Aber bereits im Februar 
zeigte sich, dass der Topf schon wieder zu klein geworden war. 
Im Gegensatz zu den Niger-Kreuzungen Emma und Amazing, die
 schon länger in Töpfen stehen, scheint das Wurzelwerk der 
Orientalis noch wesentlich wuchsfreudiger zu sein ...

Heute hat sie einen größeren Topf erhalten ... 

und steht nun auf der Säule, wo vor ein paar Tagen 
noch das Vogelhaus stand, und ab Mitte Mai wieder 
eine rote Fuchsie stehen wird.

Fotos: S.Schneider


Emma und Amazing



die beide den Winter im Wintergarten verbrachtenstehen nun 
seit einigen Tagen wieder auf der Treppe im Halbschatten.

Nur wer jetzt wer ist, das kann ich zur Zeit nicht sagen. 
Denn beim Entfernen der Luftpolsterfolie, die die beiden Töpfe 
vor der winterlichen Kälte schützte, sind leider die Schilder mit 
herausgerutscht. Und zur Zeit sind sich die Pflanzen zu ähnlich ...

Fotos: S.Schneider


Am Wegesrand ...



... steht Anemone blanda. Vermutlich ein im letzten Frühjahr 
gekaufer Topf, der sich im schattigen Beet auf der Südseite 
prächtig entwickelt hat. Auch hier hatten anscheinend die 
Schnecken im Winter gelitten, denn sonst würden die Blüten 
kaum noch so makellos dastehen.

Heute war ein idealer Tag, um auch endlich die Rosen zu 
schneiden. Denn in den Nachbargärten stehen die Forsythien 
jetzt in voller Blüte.

Foto: S.Schneider


So schön wie im letzten Jahr



Nach diesem langen und zeitweilig recht kalten Winter 
ist es nicht selbstverständlich, dass die Aurikeln ähnlich 
üppig Knospen angesetzt haben wie im letzten Jahr.

Denn schließlich hatten wir sie bereits Ende Februar aus 
werden konnten, wurden sie nochmals warm verpackt. Leider
 ist dabei der herrliche Moosbesatz an den Töpfe abgefallen. 

Aber sonst sind die Aurikeln auf der kleinen Mauer unter 

Fotos: S.Schneider


fast Dichternarzissen



Fast wären die Narzissen im Wintergarten vergessen worden. 
Denn im nicht enden wollenden Winter blieben alle Töpfe 
viel zu lange in den Überwinterungs-Wannen. Unter anderem 
auch drei Töpfe mit Narzissen, die ich meiner Mutter im letzten 
Frühjahr besorgt hatte. Doch diesem Narzissentopf hat es wohl 
überhaupt nicht geschadet, dass er so vernachlässigt wurde. Denn 
anstatt der 5 Blüten im letzten Jahr brachten es die im Herbst 
getopften Zwiebeln nun auf 7 prachtvolle Blüten. Bisher wurden 
Narzissenzwiebeln im Laufe der Jahre nur immer weniger. Waren 
jedoch mehr, als wenn wir sie in ein Beet gepflanzt hätten. Denn 
dort waren sie in den letzten Jahren nur noch Schneckenfutter ...

Foto: S.Schneider


Freitag, 5. April 2013

Nächster Versuch ...


Meine Mutter hat Herrn Hein ein Ostergeschenk 
der ganz besonderen Art gemacht:

Bei ihr gab es nämlich zu Ostern ein Hähnchen. 
Und wer diesem Link folgt, kann sicherlich ahnen, 
warum sich Wolfgang über ein 2x abgekochtes 
Hähnchengerippe freut ...

Nur haben wir jetzt immer noch das Problem, dass sich 
zu viel Fleisch am Gerippe befindet. Ein Saurierknochen
 ist doch im Laufe der Jahrtausende richtig schön sauber! 
Aber wie bekommt man frische Knochen glatt und rein? 
Diese Frage wurde nun sogar Gesprächsthema beim nach-
österlichen Kaffeetrinken. Aber keine der Damen hatte 
dort eine hilfreiche Idee. Denn das Gerippe in den Garten 
zu legen, führt wohl nur dazu, dass ein Tier es verschleppt. 
Dann müssten wir es zumindest mit einem Käfig vor Dieb-
stahl schützen. Inzwischen überlegen wir, ob die Boden-
lebewesen nicht die beste Arbeit leisten - wir die Knochen 
also einfach vergraben. Aber wie lange muss Linus dann 
wohl noch auf seine Saurier-Ausgrabung warten?

Foto: S.Schneider


Montag, 1. April 2013

verfrorene Knospen



Auch in unserem Vorgarten zeigen sich jetzt die Winterschäden 
des sehr kalten Frühjahres. Unser Kirschlorbeer vor dem Küchen-
fenster hatte wieder zahlreiche Knospen angesetzt. Aber selbst 
im geschützteren Bereich zwischen den Wachholdern am Haus 
werden jetzt die Knospen braun. Wieder eine Bienenweide 


Fotos: S.Schneider