Mittwoch, 27. Februar 2013

überwinterte Helleborus


Die drei Töpfe sind im Übertopf noch mit Luftpolsterfolie 
umwickelt, haben aber schon seit einigen Wochen einen 
Sonnenplatz unter dem Glasdach im kalten Wintergarten:

Leider hat meine Mutter die Schilder aus den Helleborus-Töpfen 
entfernt, aber diese Blüte müsste zu Helleborus nigercors 'Emma
gehören, die ich ihr im Februar 2011 geschenkt habe.

Und hier tippe ich auf Helleborus 'Amazing', ...

die ich meiner Mutter im letzten Frühjahr verpasst hatte.

Helleborus niger - die klassische Christrose, leidet zeitweilig 
'Emma' und 'Amazing' Kreuzungen von Helleborus niger sind - 
ebenso wie die Helleborus 'Silvermoon', die auch im Garten 
meiner Mutter häufiger mal im Lenzrosenbeet Schnecken-
besuch erhält, bleiben diese beiden sicherheitshalber im 
Topf. Und den Sommer verbringen im Halbschatten auf der 
Treppe. Allerdings benötigen sie an heißen Sommertagen 
dort sehr viel Wasser, leiden aber auch schnell unter Stau-
nässe. Doch bis jetzt scheinen sie mit Düngergaben und 
Eierschale mit ihrem Topfleben zufrieden zu sein.


Die Helleborus orientalis 'Ruby Star', die ich mir im Februar 2012 
geleistet hatte, stand leider im Herbst auf unserem Stegpodest 
im Wildwuchsgarten zu feucht. Sie war mir bereits verfault, als 
ich sie endlich ins Land pflanzen wollte. Komischerweise war das 
ihren Blättern kaum anzusehen. Daher setzte ich den Topf dann 
trotzdem noch in die Erde ...


 Doch nun kann ich mich zumindest an dem Zweittopf, den ich 
meiner Mutter fast zeitgleich geschenkt hatte, noch erfreuen:

Sie hatten wir gleich nach der Blüte aus ihrem viel zu kleinen Topf 
befreit. Doch wenn ich sie mir so anschaue, dann sollte ich sie in 
den nächsten Tagen schon wieder umtopfen. Denn ihre herrlich 
dunkelen Blüten sind in den braun-grauen gemulchten Frühlings-
beeten zu unauffällig, so dass sie erhöht, z.B auf dieser Säule am 
Haus im Halbschatten demnächst bestimmt mehr Freude bereitet ...

Fotos: S.Schneider


ausgepackt



Nach den Erfahrungen des kalten Winters 2011/2012 haben 
meine Mutter und ich Ende November die Topf- & Kübelpflanzen 
im Wintergarten noch etwas mehr vor dem Frost geschützt. Denn 
gemeinsam mit einem alten Teppich und Luftpolsterfolie um-
hüllt. Doch im letzten Spätherbst kamen alle Kübel und Wannen 
auf Styroporplatten. Die großen Kübel wurden mit Luftpolster-
folie bzw. Airbag-Verpackungen umwickelt und oben mit Laub 
abgedeckt. Die kleinen Töpfe und meine teilweise muckelnden 
Rosenkinder aus Hannover kamen in Wannen voller Laub. Drum 
herum hielten kleine Metallgitter, die im Sommer als Rankgerüste 
genutzt werden, einen alten Teppich auf Abstand. Und bei Dauer-
frost oder tiefen Temperaturen ab -6° wurde der Bereich oben 
mit Luftpolsterfolie abgedeckt. Wenn das nicht auch Reste-
verwertung bzw. Recycling ist!

Die Luftpolsterfolie ist schon seit einiger Zeit entfernt, und 
wurde heute von meiner Mutter für den nächsten Winter sorgsam 
wieder für die Garageneinlagerung verpackt. Wie gut, dass sie kein 
Auto mehr fahren möchte, und es in der Garage genug Stauraum 
für die Garten-Utensilien gibt.

In dieser Wanne stehen im Vordergrund zwei Enziantöpfe ... 

und dahinter die Aurikeln.

Unter den Töpfen in der Wanne war es etwas zu feucht geworden. 
Es war also allerhöchste Zeit die Töpfe auszupacken. Noch sind 
sie so feucht, dass wir sie erst trocknen lassen müssen, bevor ich 
sie versäubern kann. Aber den Winter haben sie anscheinend gut 
überstanden. Nur nach der Blüte müssen sie unbedingt umgetopft 
werden. Denn ohne das regelmäßige Tiefersetzen haben wir 
leider aus Unwissenheit die gefüllte Aurikel verloren ...

Fotos: S.Schneider


Montag, 18. Februar 2013

Frühlingszeichen



Während in unserem Wildwuchsgarten in Hannover 
eine Leberblümchen-Blüte zum Vorschein kam, warten 
im Garten meiner Mutter vor und hinter der Mauer 
zahlreiche Knospen auf wärmeres Wetter.

Den Schneeglöckchen gefallen an geschützteren und ...

leicht besonnten Standorten die Temperaturen der letzten Tage.

Auch die Winterlinge kommen nun überall zum Vorschein.

An manchen Stellen müssen sie sich beeilen. 
Denn die Fette Henne legt auch bald los!

Ebenso wird die Helleborus Silvermoon ihnen 
bald die Show im Lenzrosenbeet stehlen.

Weniger Konkurrenz ist von dieser Orientalis-Hybride zu erwarten. 
Ihre Knospen sind zum Glück noch weiter zurück. Sie bekam nach 
dem Foto noch etwas Laub-Mulch-Gemisch auf ihre Knospen. Denn 
der Wetterbericht sagt für mindestens 1 Woche wieder frostig kalte 
Nächte voraus. Und es wäre schade wenn auch in diesem Frühjahr 

Auch die rötliche Helleborus orientalis verschwand 
nach dem Foto sicherheitshalber nochmals für ein paar 
Tage unter einer dickeren Laubschicht.

Und hier ist einer der Rosenschutzkörbe bzw. Topf-
Tarnumrandungen für Beete zu sehen, die meine Mutter 
aus Kaninchendraht und Korkenzieherweide im zeitigen 
Frühjahr gefertigt hat. In den Frühjahrmonaten schützen 
die Körbe den unteren Rosenbereich vor wuchsfreudigen 
Bodendeckern wie Immergrün und Storchschnabel. Und 
im Winter halten sie das Laub-Mulchgemisch am Rosenfuß.
Aber nach der Wintersaison beginnt die Arbeit erneut ...

Tja, und auch hier gibt es Zecken. Unter der Tränenkiefer 
haben wir im letzten Jahr leider häufiger Nymphen und Larven 
entdeckt. Kein Wunder, denn dort schläft Sommer wie Winter 
ein Igel. Und auch unter den immergrünen Gehölzen im Bereich
 der Birke halten sich gern Igel und Mäuse auf. Also hoffen wir, 
dass wir zumindest einen Teil der Population mit Hilfe der 
Zeckenrollen und Mäuschen erwischen können. Denn dort alles 
runterzuschneiden, die Mulchschicht zu entsorgen und das 
Zecken- & Grasmilben-Konzentrat auszubringen - wie wir es 
getan haben, das ist auch hier im Garten utopisch. Also heißt 
es auch in diesem Garten 'mit Zecken leben lernen' ...

Doch bei den Temperaturen besteht zum Glück keine Gefahr. 
Und so lassen sich die kleinen Frühlingsfreuden noch unbeschwert 
genießen. Wie diese ausgesamten Elfenkrokusse im Rasen.

Schon bald wird sich diese Gruppe bestimmt öffnen ...

Und während es uns bei 3° im Garten nun zu kalt wurde, 
kam Nachbars Kater zur nächsten spannenden Gartenrunde vorbei.

Fotos: S.Schneider


Montag, 11. Februar 2013

Helau oder so ...



Seit Sonntag sind unsere Bären im Karnevalsfieber. 

Delwyn machte mit seinem Samtoraurus Kostüm 
am Samstag schon mal den Anfang. Aber dabei kam 
er so sehr ins Schwitzen, dass seine Rosenmontags-
Verkleidung danach wieder am Schrank hing:


Am Sonntag Vormittag hatten dann alle Anprobe ....

und verbrachten den Nachmittag verkleidet vor dem Fernseher.


Als am Morgen alle noch schliefen, wurde der Raum dekoriert.

Das musste sich Allegra dann natürlich ganz genau anschauen. 

Und konnte wenig später so gar nicht verstehen, dass 

Es wurde getanzt, gelacht, gefuttert und am Ende gekämpft:

Das war der Höhepunkt des Abends! 

Wie gut, dass wir am Samstag diesen Post 
auf dem Blog 'Frauen und Kinder zuerst!' gelesen hatten, 
denn sonst hätte Wolfgang wohl kaum an der Kasse bei Penny 
zwei Laserschwerter in der Zeitschriftenauslage entdeckt ...

Wie unsere kleinen Helden gefeiert haben, dass zeigen wir 
nun nach und nach auf unserem Bärenblog.

Fotos: S.Schneider