Sonntag, 27. Januar 2013

Der Tag danach ...



Das angekündigte Tauwetter ist da! Ganz leicht fällt Regen 
auf den Schnee, und die eisigen Temperaturen sind schon 
merklich angenehmer geworden. Einige Pflänzchen zeigen 
sich bereits in der sonst noch geschlossenen Schneedecke. 
Und ich bin heilfroh, dass wir den gestrigen Wintertag 

Denn die Spuren im Schnee, die wir im Garten 
hinterlassen haben, werden nun ohnehin bald 
einer braunen Matschpampe weichen.

Gestern war es so spät geworden, dass wir im Dunkelen 
abbauen mussten. Und so fielen einige Bauteile unbemerkt 
auf dem Rückweg ab. Hier rechts fand sich ein Weihnachts-
mann, und weiter hinten links in der Biegung war plötzlich
eine Zuckerstange abgesprungen.

Der Hauptort des Geschehens war aber relativ unbeschadet. 
Wenn man von den runtergetrampelten Schneeflächen und 
den kreuz und quer stehenden Stühlen einmal absieht.

Und hier hinter der kleinen Anhöhe stand gestern der Nordpol ...

Auf dem Rückweg vom Set bemerkte ich mitten auf dem 
Trampelpfad durch den 'Wald' noch einen weiteren
 Weihnachtsmann-Anhänger. Mit grün-weiß sind sie 
im Moment sehr gut getarnt.

Und so sah am nächsten Tag nach diversen Wanderungen 
zum Nordpol unsere Wiese aus. Hoffentlich mussten jetzt 
nicht zu viele vorwitzige Krokusse unter uns leiden!

Funde vom Wegesrand. Nun müssen sie noch etwas trocknen 
und werden dann für die nächste Weihnachtsdeko verpackt.

So chaotisch sah unser Treppenhaus am nächsten Morgen aus. 
Gut, dass Montag das Altpapier abgeholt wird. Da werden wir 
morgen gleich das Logistikzentrum an den Straßenrand stellen. 
Das weiße Vlies, die Styroporplatten und die Schaumfolien 
müssen jedoch gut abtrocknen. Denn es könnte sein, dass uns 
die Pinguine irgendwann mal im Schnee besuchen werden ...

Solche Szenen kenne ich von früher vom Skifahren, 
wo alle feuchten Klamotten kreuz und quer zum 
Trocknen im Raum auslagen. Unsere Helden sind 
teilweise auch bis auf den Pelz feucht geworden!

Und die Geschenke haben ein warmes Plätzchen in der 
Waschküche im Keller gefunden. Erst wenn sie alle ausreichend 
getrocknet sind, wird Anna sie im großen Geschenkeschrank 
verstauen ...

Fotos: S.Schneider


Nachtrag: Montag, 4. Februar 2013
Was mittags mit Geschenke packen und Packstation bauen 
begann, fand hier sein vorläufiges Ende. Doch die Schaum-
stücke und Folien sind für nächste Projekte gut im Keller 
verstaut, die getrockneten Geschenke in Kisten verpackt, 
und immer wenn uns noch eines dieser Accessoires begegnet, 
zauberte es uns ein Lächeln ins Gesicht. Denn zu Weih-
nachten soll daraus auf dem Bärenblog eine mehrteilige 
Geschichte entstehen ...


Samstag, 26. Januar 2013

Die letzten Geschenke für Weihnachten packen!


heute soll es nun also endlich losgehen ...

Aber ein paar mehr 'Geschenke' könnten es doch noch sein! 
Also während Herr Hein im Treppenhaus versucht aus dem 
ein Nordpol-Logistikzentrum zu bauen, entstehen 5 Stufen 
höher noch die letzten 'Weihnachtsgeschenke' im Wohnraum.
Kleine Reste von Weihnachts-Geschenkpapieren liegen bereit, 
passende Bandschnipsel haben sich gefunden, und als Kisten-
körper dienen kleine Styroporklötze, die in einem großen 
Möbelkarton mitgeschickt wurden. Eine leere Teeverpackung, 
eine Wattestäbchenbox, die schon ein Ebayer als schützende 
Versand-Verpackung umfunktioniert hatte, eine Katzenfutter-
Banderole und noch so allerlei andere kleine Kisten und Kästen 
der letzten Tage sollen nun noch schnell bunt verpackt werden. 

Denn Mäuse brauchen schließlich kleine Pakete, mittelgroße 
Bären erwarten da schon etwas mehr, und so jemanden wie 
Nelleke und Larissa kann man zu Weihnachten doch nicht 

Foto: S.Schneider


Und damit es im nächsten Jahr zu Weihnachten mal eine 
richtig schöne Feier wird, muss natürlich noch einiges mehr 
an Aufwand betrieben werden!


Das Nordpolhaus im Haus



Ein erstes Probestehen, ob die Laderampe 
auch die Bären und Geschenke trägt.

Noch fehlt die Rückwand des Logistikzentrums, aber 
die Fassade steht! Es gibt nummerierte Rolltore, und 
damit schon von weitem in der weißen Landschaft zu 
erkennen ist, dass hier Santas Elfen arbeiten, hängen 
draußen große Zuckerstangen und ein paar grün-weiße 
Holzanhänger mit Elfen & Schneemännern. Bis jetzt 
hatten diese Anhänger noch keinen Auftritt in der 
Weihnachtsdeko, doch nun schmücken sie ebenfalls 
die Fassade. Und damit die Abfertigungshalle nicht 
wie ein brauner Klotz in der Landschaft steht, verhüllt 
ein weißes Verpackungsvlies den Rohbau. Wie gut, dass 
meine Mutter kurz vor Weihnachten in zwei Kartons 
extrem sicher verpackte Möbel geliefert bekam!

Anna ist mit dem Gebäude zufrieden, der alte Seebär 

Fotos: S.Schneider


Während andere vom Frühling träumen ...


... wird im Wildwuchsgarten von SchneiderHein 
das nächste Weihnachtsfest vorbereitet:

Die Lagerhalle hat es fast unbeschadet vom Treppenhaus 
bis in den hinteren Teil des Gartens geschafft. Ein paar 
Zuckerstangen und Anhänger lagen zwar am Wegesrand, 
waren aber schnell wieder eingesammelt. Und die zarte 
Schneedecke des Gebäudes verfing sich zeitweilig im 
Gestrüpp. Doch am frühen Nachmittag stand das Logistik-
Zentrum dann endlich im Schnee. 

Und nachdem die Darsteller ihre Plätze eingenommen hatten, 
die Fassade gerichtet wurde und fast alle Geschenkpakete vor 
den Toren & in der Halle verteilt waren, fehlte nur noch der 
Neuschnee, um die Arbeitsspuren verschwinden zu lassen.

Noch hier ein Geschenk zufügen, da etwas richten ...

Models und Fotograf sind bereit.

Und Muffy & Bruce sind schon im 'Anmarsch'.

Delwyn bekommt seinen Kopf zurechtgerückt, 
damit Anna ihm Regieanweisungen geben kann.

und Howard als großer Bären-Fotograf ... 

dokumentiert die Nordpol-Geschichte.

Als nächstes muss Howard ganz genau festhalten, dass 
so ein Geschenketransport bisweilen recht schwierig ist.

Und danach gibt es dann erst einmal eine 
kurze Kaffeepause im Schnee.

Der alte Seebär kommt geflogen ...

und muss sich ranhalten. Denn es dämmert schon!

Fotos: S.Schneider


Es ist spät geworden


Wie bereits erwartet, reichte ein sonniger Nachmittag nicht aus, 
um so eine Weihnachtsgeschichte ausreichend zu fotografieren. 
Also sah der Blick vom Haus in den hinteren Teil des Gartens 
kurz nach 16 Uhr dann so aus:

Es war in der Zwischenzeit schon merklich wärmer geworden.

Also noch schnell die letzten Einstellungen überlegen ...

 Geschenke im Bauch der Rakete verstauen und Abflug!

Wie die Geschichte nun tatsächlich aussehen wird, 
das wissen wir selbst noch nicht so genau. Fotos 
gibt es jedenfalls reichlich. Und bis Weihnachten 
ist ja auch noch etwas Zeit ...

Fotos: S.Schneider


Und so sah der Garten am Tag danach aus. Bessere 
Wetterbedingungen hätten wir uns für das Projekt wirklich 
nicht wünschen können! Es war ein herrlicher Tag.

Was dann im Dezember aus all' den Fotos geworden ist, 
ist ab dem 22. Dezember 2013 auf dem Bärenblog zu lesen.


Freitag, 25. Januar 2013

sonniger Wintergarten



Wo im Sommer ein überhängendes Fuchsien steht, 
hat jetzt ein Futterhaus den Platz eingenommen.

Im Weidenkübel ist als kleiner Herbstschmuck nur der 
silbrige Topf mit einer Stacheldrahtpflanze eingezogen. 
Die blaue Clematis integrifolia 'Arabella' trägt noch ihr 
Laub, und der gelbe Goldlack durfte seine Saatstände 
bis jetzt behalten.

Das alte Futterhaus ist morsch geworden und sollte eigentlich 
bald entsorgt werden. Doch dann kam meine Mutter auf eine 
rettende Idee: Zwischen Garagenwand und Buchsbaum steht 
eine alte Holzbank. Darunter oder ganz in der Nähe hat ein Igel 
sein Winterquartier bezogen. Und damit sein bereit gestelltes 
Katzen-Trockenfutter nicht zu nass wird, steht es nun im aus-
gemusterten Vogelhaus unter dem Wachholder. Da bedienen 
sich allerdings wohl auch ein paar Drosseln, Mäuschen und 
Nachbarskatzen, wie an den Spuren im Schnee deutlich 
zu erkennen ist ...

Die Schiebetüren zum Wintergarten sind bei dem Dauerfrost 
der letzten Tage mal wieder festgefroren. Wie geht es jetzt 
wohl den Kübelpflanzen unter dem Glasdach? 

Meiner Mutter brauchte ich bei der Kälte heute keine 
frischen Blumen zum Geburtstag zu besorgen. Denn wie 
in Kindertagen bekam sie Eisblumen geschenkt ...

Schneewittchen am Spalier war im letzten Winter nahezu 
eingegangen und brachte erst im Spätherbst einige Blüten 
in Bodennähe hervor. Die frischen Triebe werden nun 
wohl leider wieder verfroren sein.

Ein einsamer Apfel auf dem mit Schnee bedeckten Rasen. 
Kurz zuvor hatte sich eine Wachholderdrossel bemüht aus 
dem gefrosteten Obst ein Stückchen herauszupicken. Weiter 
hinten vor der kleinen Buchsbaumhecke ist das Lenzrosenbeet 
zu erahnen. Die Blätter bleiben bei uns bis kurz vor der Blüte 
an den Stauden, denn gerade bei Kahlfrösten hat sich dieser 
natürliche Pflanzenschutz bewährt.

Der knorrige Apfelbaum im hinteren Teil der Rasenfläche 
erhält seit vielen Jahren nur noch einen ganz leichten 
Formschnitt. Der Ertrag ist dabei unwichtig. Doch fast 
jedes zweite Jahr versorgt er uns und die Tiere trotzdem 

Im letzten Frühsommer habe ich mich einen ganzen Nachmittag 
mit dieser Tränenkiefer vergnügt. Um ca. 1,5m habe ich sie in 
einer recht waghalsigen Aktion mittels Teleskopstange und Leiter 
geköpft. Und nachdem die Grundform festgelegt war, musste dann 
doch mal ein kletternder Mann mit Kettensäge ran. Die restlichen 
Stammenden mit einem Durchmesser von 20cm in etwa 3,5m Höhe 
zu entfernen, traute ich mir dann doch nicht zu. Den Sommer über 
war der Anblick im oberen Teil der Kiefer leider wenig erbaulich. 
Aber nun ist sie für mich wieder handhabbarer. Und zum Glück 
milderten noch immer die Eberesche, der Holunder und die Sauer-
kirsche den Blick auf die nahegelegenen Häuser. Der Holunder 
wurde dann erst geköpft, nachdem wir und die Vögel seine Beeren 
geerntet hatten. Und die Sauerkirsche wird wohl im nächsten 
Sommer mal wieder etwas in Form gebracht ...

Wenn ich mich fast am Boden befinde, habe ich diesen 
grünen Blick zur Nordseite des Gartens. Doch normalerweise 
sind im Winter die angrenzenden Häuser dahinter gut zu 
erkennen. Hier im Beet stehen die roten Rosen aus den 60er 
Jahren und eine wildgewordene Rosa Canina-Unterlage. 
Ihre Hagebutten scheinen die Vögel jedoch nicht zu mögen, 
während fast alle anderen Rosenfrüchte bereits von 
den Tieren abgeerntet sind.

Im Vordergrund steht das großblumige Johanniskraut
dahinter befindet sich ein immergrünes leicht kugelig 
geschnittenes Gehölz und hinter der Deutzie verläuft 
die Grenze. Der Apfelbaum steht im bereits im Nachbar-
garten. Und die Fichte steht drei Grundstücke weiter.

Die kleine Teichlandschaft ist zur Zeit so verschneit, 
dass nur an der kleinen Brücke zu erahnen ist, wo sich 
die eckigen Wasserbecken befinden. 

Früher kamen die Gussvögel im Winter mit unter das Glasdach. 
Doch einerseits fehlten sie im kahlen winterlichen Garten, und 
andererseits hinterlassen sie im geschützten Raum Rostflecken 
auf dem Boden. Da sind sie draußen wirklich besser aufgehoben!

Das Problem mit den Rostflecken gibt es bei diesem Engel 
während des Einsommerns im Keller nicht. Der ist nämlich 
aus Kunststoff mit perfekter Rostoptik.

Das wird nun wohl das letzte Foto von diesem alten Vogelhaus 
am Apfelbaum sein. Es hängt bereits so schief, dass wir jeden 
Tag mit einem abstürzenden Vogel rechnen. Bisher sind mir nur 
ähnliche Häuschen begegnet. Es wird wahrscheinlich ein Sommer- 
Bastelprojekt dieses Haus aus Birkenästen und Weidengeflecht 
genau so nachzubauen ...

Fotos: S.Schneider


Donnerstag, 24. Januar 2013

Der Nordpol steht bereit




Vorfreude ist auch eine ganz besondere Freude! 
Und darum können wir das Kartongebirge im Treppenhaus 
auch noch immer gut ertragen. Nun schauen wir allerdings 
 mehrmals täglich ganz gespannt auf den Wetterbericht, um 
herauszufinden wann die Warmfront mit den angekündigten 
frühlingshaften Temperaturen den Schnee dahinschmelzen 
lässt. Hoffentlich hält die weiße Pracht in unserem Garten 
noch bis zum Wochenende ...

Foto: S.Schneider


weiße Winterlandschaft



Ganz selten haben wir so einen sonnig-weißen Blick 
aus dem Küchenfenster. Wenig später sind die Fußwege 
geräumt und die Straße wird matschig grau ...

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 23. Januar 2013

Ein Wintertag


So lässt sich der Winter aushalten: 

Ein weißes Wintermärchen vor der Tür, die Füße hochlegen 
und Laptop daneben. Ab und an Vogel-& Eichhörnchen-TV auf 
dem Gartentisch in der Wiese genießen. Und für die gemütliche 
Stimmung im Haus sorgt eine Schlafmaus auf dem Bett.

Foto: S.Schneider


Samstag, 12. Januar 2013

Gut trainiert



Auch die Kleinsten im Haus wollen ihren bunt eingewickelten Anteil am nächsten Weihnachten. Dafür arbeitet die winzige Weihnachtselfe schon seit Tagen sehr, sehr hart. Sie ist schließlich die Chef-Ausbilderin im Trainingslager für die Kleine-Geschenke-Logistik.

Der Christbaum-Bär und der weiße Gevatter Bär im roten Kapuzenmantel arbeiten mit den neuen Gabelstaplern noch nicht schnell genug. Die Geschenke werden so viel zu lange im Lager stehen bleiben und für kleine Nager wird aus Weih-nachten eher ein Wein-nachten oder gar Schrei-nachten.

Die meisten jungen Mäuse wünschen sich jungen Käse in großen Stücken. Da gilt aber nicht die Ausrede, dass Käse noch reifen muss. Auch das sichere Verladen ist noch ein großes Problem. Kleine Mäuse sollten zum Beispiel nicht einfach mit angehoben werden. Ihre Flügel sind doch nur ehrenvolle Attrappen.

 Immer wieder wird der kleine Schlitten mit großen Paketen beladen. Das ist ein schweißtreibender Job für das Rentier. Immer wieder muss es den Weihnachtsschlitten mit voller Fahrt vorfahren, der wird sofort hastig beladen und dann muss das Zugtier schon wieder Platz an der Rampe machen.

Nach jedem Testlauf nimmt der Gabelstapler die frischen 'jetzt gebrauchten Pakete' und packt sie zur Seite. Nun starten die kleinen Helfer den nächsten Versuch. Denn es sind ja nur noch elf Monate Zeit bis Weihnachten.


Fotos: W.Hein

Die Mäuse, das Ren und die Bären sind von Deb Canham gemacht worden.
Dieser Post ist schon auf SchneiderHein Basis quasi verdeckt veröffentlicht ... mit englischem Text. Der ist wohl das beste Beispiel dafür, warum die Bärengeschichten in der Regel in Deutsch erscheinen. Denn so manches Wort oder eben auch die etwas gewundenen Sätze würden sonst auf der Strecke bleiben. Deshalb gibt es hier, wenn es nicht so auffällt die deutsche Fassung. Und auffallen soll es nicht, damit kleine Bären auch weiterhin an den Weihnachtsmann glauben können ...