Montag, 27. Februar 2012

Zum Glück musste ich mich nicht entscheiden ...








Denn auf dem Wochenmarkt standen 2 prachtvolle Töpfe
der Helleborus 'Amazing'. Und ich sollte doch nur eine
Helleborus für meine Mutter besorgen, die sie demnächst
verschenken wollte. Welche war nun die Schönste?
Glücklicherweise fiel mir rechtzeitig ein, dass die Christ-
und Lenzrosen auch sehr schön im Garten meiner Mutter
auf der Treppe stehen. Also kamen beide mit. Und nun hat
meine Mutter in ein paar Tagen die Qual der Wahl ...

Fotos: S.Schneider


Montag, 20. Februar 2012

Eine Maske und die Folgen ...


Da kam kurz vor Weihnachten von einem Bärenfan eine kleine rote
Weihnachtsmütze und eine mit Pallietten besetzte Maske - wohl
für Silvester gedacht, zu uns ins Haus.
Aber Weihnachten fiel in
diesem Winter bei uns fast aus
. Und daher blieb die Mütze einige
Zeit ungenutzt liegen. Doch beim Aufräumen fand sich im Januar
dann
eine ganz andere Verwendungsmöglichkeit. Bei der Maske
meinte Wolfgang sogleich, dass die schwarze Rückseite wohl zu
einem Zorro-Kostüm passen könnte. Aber zu Silvester war uns
das zu früh. Also eher zum Karneval ...

Die Idee reifte etwas. Und dann wurde sicherheitshalber
mal bei
Google geschaut
und überlegt, wie wir mit wenig Aufwand zu
einem Zorro-Kostüm für
Linus kommen könnten. Typisch für
SchneiderHein wurden alle Pläne mit dem dunkelgrünen Samt-
Jäckchen und dem weißen Hemd mit breitem Spitzenkragen -
das war
Lisas nostalgische Bärenkind-Ausstattung, die sie bei
ihrer Ankunft im Jahr 2000 mitbrachte, noch schnell vor dem
Rosenmontag verworfen. Auch der
bereits vorhandene Bären-
säbel
und die Idee mit einem schwarzen Kopftuch gefielen uns
nicht mehr. Da musste plötzlich Alex seinen
Cowboy-Hut raus-
rücken, das DekoGerümpel hatte rotes Papierband im Fundus
und im Keller lagen noch 3 kleine Bogen schwarzes knittiges
Seidenpapier. Damit entstanden Zorro-Hut & Umhang. Der
Degen fand sich ebenfalls im Keller: Ein Aluröhrchen, das die
studentischen Modellbauzeiten überlebt hatte, und ein fast
ausgebranntes Teelicht (die werden auch sorgsam gesammelt,

denn mit den alten Wachsresten lassen sich neue Miesmuschel-
Kerzen gießen
). Der Boden des Teelichtes sollte die Bären-
pfoten nun vor Verletzungen schützen und der abgeschnittene
Metallrand wurde zum silbrigen Zorro-Z auf einer Papier-
schärpe. Dazu noch eine Peitsche aus einem weiteren Alu-
stab und einem Lederband aus vergangenen Bastelzeiten.

Jetzt war Zorro bereit!

Nur findet sich im Hause SchneiderHein so gar niemand, der
sich für Karneval begeistern kann - außer so ein kleines
Polyfill-Hirn wie Linus natürlich. Aber den kleinen, perfekt
ausgestatteten Kerl nun einfach so sitzen lassen und bald
darauf wieder abplündern?

Da schauten wir doch lieber nach, wann die Rosenmontags-
Umzüge im Fernsehen laufen sollten, damit Linus wenigstens
etwas Karneval erleben könnte. Blöd nur, dass die Umzüge
erst gegen Mittag beginnen sollten, und reichlich Arbeit im
Büro wartete. Doch da unsere Allegra idealerweise heute

ihre Insulindosis am frühen Nachmittag erhalten sollte -
besser später als zu früh, gab es mal wieder eine Plan-
änderung im Tagesablauf: Gegen Mittag zurück, die Katz'
spritzen und schnell Fotos von Linus vor dem Fernseher
für den Bären-Blog machen ...

Währenddessen hatte frau noch die Gelegenheit festzustellen,
dass zum Karneval auch Luftschlangen, Konfetti und Kamelle
gehören. Also wieder den Fundus geplündert und einen kleinen
Bären tief enttäuscht: Gebrauchte Geschenkband-Schnipsel sind
schon gekräuselt, Konfetti kommt aus dem Locher und Husten-
bonbons tun's auch!

Rechtzeitig zum besten Fotolicht kam ein Herr Hein, Allegra
wurde gespritzt - und wie fast jedes Mal zum Fressen animiert.
Und
gleich darauf wurde Linus fotografiert.

Howard und Linus hatten sehr viel Spaß!
Nun sitzt unser kleiner Held noch etwas neben dem Fernseher
und träumt von ganz vielen großen Abenteuern ...


Wir ließen den Fernseher noch etwas laufen und
hatten ganz plötzlich reichlich Karneval im Haus.


Mich erinnert so ein Tag wie heute dann wieder an unseren
letzten Italien-Urlaub im September 1988. Als wir plötzlich
beide in Pisa vor dem schiefen Turm standen und gar nicht
wußten, was wir dort wollten. Außer, dass
der kleine Bär,
der uns auf der Autoreise begleitete - und schon damals
reichlich Ausstattung sein eigen nannte - neben all' den
Sehenswürdigkeiten auch noch unbedingt zum schiefen
Turm in Pisa wollte
, damit es von ihm noch viel mehr
als 100
Urlaubsfotos gab ...

Foto: S.Schneider

Samstag, 18. Februar 2012

Arbeitsanleitung für Maximus



Maximus steht Modell. Denn allmählich wird das Wetter
wieder milder und
der plüschige Winterpulli könnte Maximus
vielleicht schon bald zu warm werden. Also muss
mal wieder
eine Zeichnung her
, nach der rechtzeitig ein maßgestrickter
Pulli in Auftrag gegeben werden kann ...

Maximus gefällt der Pulli mit den dicken Blockstreifen.
Und die braune Wolle passt so gut zum Fell.

Das kommt davon,
wenn meine Mutter uns spontan auch
mal gern bei der Ausstattung unserer Bären unterstützt
.
Nun gibt es
wieder Arbeit für sie ...

Fotos: S.Schneider
Zeichnung: W.Hein