Mittwoch, 23. Februar 2011

eiskalt erwischt



Das immergrüne Geißblatt hat seine Blätter zusammengerollt.

Die frühen Krokusse liegen flach im Rasen.

Die Winterlinge haben dicht gemacht.

Die Schneeglöckchen sind umgefallen.

Die Märzenbecher biegen sich zum Boden.

Dem stinkenden Nieswurz ist die Blüte weggeknickt.

Die Leberblümchen sehen vertrocket aus.

Und die Helleborus niger kuschelt sich ins Immergrün.

Aber auch im Garten meiner Mutter blüht der
Winterjasmin bei Minusgraden im Sonnenschein
!

Fotos: S.Schneider



Samstag, 19. Februar 2011

Beleuchter & Tapetenhalter





Foto: S.Schneider

Auch heute legten Sissi und der kleine Matrose noch einmal
eine Tanzeinlage am Herd ein. Denn wie so oft stellte sich
nach dem Fotografieren am Mittwoch heraus, dass noch ein
paar Motive für den Post fehlen bzw. etwas zu unscharf ge-
worden sind. Und beim zweiten Versuch wird die Geschichte
dann häufig auch etwas umfangreicher: Max wurde bereits
am Mittwoch auf der Aussichtsplattform als Tapetenhalter
eingesetzt. Und heute entstand die Idee den kleinen Muck,
der mit dem Max zusammen auf der Aussichtsplattform saß,
gleich noch die Aufgabe des Beleuchters zu verpassen. Nun
gibt es natürlich noch mehr Bilder für den Post, und ich bin
gespannt, wann die Geschichte irgendwann einmal
auf dem Bärenblog erscheint ...


Donnerstag, 17. Februar 2011

Sie hält sich noch zurück ...



... und das ist bei dem angekündigten Wetterbericht auch gut so.
Die Knospen dieser
creme-roten Helleborus orientalis im Lenzrosen-
beet wirken zwar schon so kraftvoll und prall, als ob sie sich jeden
Moment öffnen könnten, aber die nächsten Nächte sollen nochmals
richtig frostig werden ...

Foto: S.Schneider


Nur mal kurz im Garten schauen ...



... die Märzenbecher tummeln sich an der Teichlandschaft.

... die kleinen Wasserbecken sind mal wieder zugefroren.

... Birke, Aralienbirke & Korkenzieherweide
müssten nun bald geschnitten werden!

Fotos: S.Schneider



Freitag, 11. Februar 2011

Donnerstag, 10. Februar 2011

Ich kann's doch nicht lassen ...



Heute früh stand Helleborus nigercors 'Emma' auf dem Markt.
Dieser traumhafte Topf für 3,95 Euro. Auch wenn die Schnecken
im Garten meiner Mutter inzwischen auch an den Kreuzungen der
Helleborus niger Gefallen finden, so musste dieser Topf doch mit.
Im Schlimmsten Fall muss sie eben eine Topfpflanze bleiben ...

Foto: S.Schneider


Dienstag, 8. Februar 2011

Gartenspaziergang



Wie ich am Wochenende telefonisch von meiner Mutter erfuhr,
blühten ihre Winterlinge doch schon zeitgleich mit denen im
einige Kilometer entfernten
Waldgarten. Am Donnerstag, als ich
in den Garten schaute, konnte ich noch keine gelben Spitzen
entdecken. Aber vielleicht waren sie auch noch vom Laub ver-
deckt. Denn in diesem Bereich unter dem Apfelbaum am Haus,
entfernt meine Mutter immer einen Teil des Mulchmaterials,
um Winterlingen, Schneeglöckchen und Märzenbechern bessere
Startchancen zu ermöglichen.

Bei ihr im Garten versteckt stehende Märzenbecher
hatte sie mir mal wieder für unseren Wildwuchsgarten
angeboten. Aber wenn ihre freistehenden Märzenbecher
in der gut besonnten
Teichlandschaft auch schon Fraß-
spuren zeigen, dann ist es schade um jede Zwiebel,
die in unseren Garten umzieht!

Der Anblick des heruntergefrorenen Johanniskraut-Strauches
hinter den Teichbecken stört meine Mutter zwar. Aber in so
manchem Winter habe ich den Strauch auf ihren Wunsch hin
zu früh geschnitten, und er musste unter dem Frost leiden ...

Eine ehemalige rote Rose im Südbeet hat sich vor einigen Jahren
verabschiedet. Aber ihre Unterlage -
die Rosa Canina hat sich
prächtig entwickelt. Sie trägt noch immer Hagebutten, obwohl im
Hintergrund schon der
Winterjasmin beginnt. Eigentlich mag meine
Mutter die Kombination von Rot und Gelb überhaupt nicht. Aber im
Garten ist das wohl etwas anderes. Denn im Sommer darf trotz-
dem hinter der Rose
Topinambur wuchern. Ob ich in diesem Herbst
endlich mal dazu komme diese interessante Knolle zu probieren ...


Unter der Tränenkiefer stehen die Saatstände der dunkel-
violetten Hosta so geschützt, dass der Winter sie bis jetzt
noch nicht umgeknickt hat.


Eine der 5 Lenzrosen, die ich meiner Mutter im Laufe der Jahre
für ihren Garten besorgt habe. Ob sich
ihre Blüte auch so stark
verändert wie in unserem Garten
?


Hier unter dem Kratzstamm unter den Kiefern
liegt nun
Herr Katze. Er fehlt uns in Haus & Garten,
aber seine Zeit war gekommen ...


Diese herrlichen frühblühenden Elfenkrokusse ver-
samen sich vorzugsweise vom Beetrand in den Rasen.


Ein paar besonders gefährdete Exemplare im Rasen habe ich
versucht auszubuddeln. Aber selbst mit dem Unkrautstecher
habe ich nur wenige Zwiebeln erreicht. Nur drei Krokusse
ziehen in unseren Garten nach Hannover um. Aber im Herbst
werde ich wohl doch nochmals ein paar Packungen für unseren
Garten kaufen. Denn bei uns hinter dem Teich sind sie leider
schon wieder verschwunden.


Der Weg unter der Birke. Im frühen Frühjahr der ideale Platz
für Winterlinge und Schneeglöckchen! Ihnen folgen demnächst
hohler Lerchensporn und Lungenkraut.


Hier, an der Ostgrenze blühen sie zwar noch üppiger, sind
aber vom Haus aus nicht zu sehen. Sie stehen versteckt
hinter der
kleinen Buchsbaumhecke. Und schon bald bildet
sich hier
ein gelber Buschwindröschen-Teppich ...

Helleborus Silvermoon im Lenzrosenbeet. Bei uns wurde sie
von den Schnecken nach einigen Jahren gekillt.
Im März 2009
war sie allerdings noch da
! Und auch bei meiner Mutter zeigt
sich an einigen Blättern, dass da jemand Appetit hat ...


Die Blüten dieser leicht gefüllten Lenzrose waren im letzten Jahr
verkümmert. Leider scheint
sie anfälliger zu sein und steht even-
tuell auch etwas zu schattig. Aber im letzten Jahr hatten wir im
Herbst den richtigen Zeitpunkt zum Umpflanzen durch Herrn Katze
und meine Großmutter verpasst. Vielleicht klappt es ja in diesem
Gartenjahr das Lenzrosenbeet minimal zu verändern...


Diese Lenzrose scheint kräftig und gesund zu sein. Trotzdem
darf sie ihre alten Blätter noch etwas behalten. Denn der
Winter ist bestimmt noch nicht vorbei! Und es wäre mehr als
ärgerlich, wenn
diese Blüten unter dem Frost leiden müssten.

Winterlinge und Fette Henne stehen etwas
weiter hinten
im Lenzrosenbeet.

Und diese Winterlingen vor der Buchsbaumhecke
sieht man auch vom Haus aus!


Noch sieht die schattige Südseite des Gartens recht farblos aus.
Aber bald kommt wieder etwas mehr
Farbe ins Bild. Notfalls auch
durch Stiefmütterchen oder Hornveilchen
...


Die Aurikeln haben den Winter unter Glas gut überstanden.
Nur schade, dass uns
die gefüllte Variante eingegangen ist.

Und diese Töpfe im Wintergarten warten auf wärmere Tage!

Fotos: S.Schneider



Staudenlein



Gleich ist das Sonnenlicht hinter der Hausecke verschwunden,
und der
ausgesamte Lein in den Steinfugen auf dem Hof liegt
im Schatten. Bis es hier wieder herrlich blau blüht, dauert es
noch. Aber diese Pflänzchen und auch
die pfirsichblättrigen
Glockenblumen
haben den Winter bis jetzt gut überstanden ...

Foto: S.Schneider