Samstag, 31. Juli 2010

Distel


Vor 2 Jahren hatte sich eine Distel in der Wiese
unseres Wildwuchsgartens ausgesamt. Leider war
sie danach verschwunden. Doch nun erschien direkt
vor der Hecke unseres Vorgartens ein sehr kräftiges
und blühwilliges Exemplar. Ich möchte lieber nicht
wissen, was meine Nachbarn davon halten! Eine Blüte
konnte ich rechtzeitig am Versamen hindern und
schnitt sie ab. Andere expansionsfreudige Triebe, die
nach und nach weit in den Fußweg hineinragten kamen
immer mal wieder in die Gartenvasen in Wiesennähe.
Aber ein paar senkrechte Triebe öffnen nun vor der
Hecke ihre Blüten. Jetzt bescheren sie auch anderen
Arbeit und Vergnügen:




Fotos: W.Hein


Ohne viel Aufwand


Schon vor einigen Wochen war ich ganz erstaunt, dass
sich in den Fugen vor dem Hauseingang ganz problemlos
und unbemerkt 2 Rosenkinder entwickelt haben. Denn
die
Rosensaat, die wir aus Sangerhausen wohl schon im
Herbst 2006 von einigen
Wildrosen gemopst hatten, ist
zwar teilweise in den kleinen Töpfen aufgelaufen, aber
sie sieht längst nicht so gesund und kraftvoll aus wie
dieser Fugenfüller, ...


... der jetzt sogar schon eine Knospe hat!
Nur was mag das für ein Röschen sein, das sich
da aus den verschiedenen Hagebutten aus der
Herbstdeko auf dem Hof entwickelt hat?

Foto: S.Schneider


Freitag, 30. Juli 2010

Schon zu alt oder ...


...gerade wieder im richtigen Alter:

Über den Vorteil und die Nachnutzung von Babygläschen habe ich
ja schon
hier geschrieben. Auch soll es bestimmte Personenkreise
geben, die diese Gläschen als schnelles und unkompliziertes Fast-
food nutzen oder als Schonkost verwenden. Unsere Katzen hielten
jedenfalls von der Tierarzt-Empfehlung Baby-Gemüsebrei mit Rind
oder Geflügel recht wenig,
wenn sie krank waren!

Nun stand ich heute in einer längeren Schlange an der Kasse einer
Tankstelle, wo der Kassierer so nebenbei jedem Kunden 3 Kinder-
riegel heute im Angebot für 1,- Euro offerierte. Einer lehnte ab, ein
junger Mann nahm welche mit, während sein Bekannter mit den
Worten ' Dazu bin ich schon zu alt!' ablehnte. Darauf konnte ich
nicht anders. Ich reagierte: 'Oder noch nicht alt genug! Denn die
nehme ich jetzt meiner 103-jährigen Großmutter mit.' Und was
hat sie sich gefreut, als sie am Nachmittag dann stückchenweise
Kinderschokolade bekam. Noch nie konnten mich diese Kassen-
angebote verlocken, aber in den Fall war es gut so, denn sonst
hätte meine Großmutter wohl immer nur Schokolade, aber nie
Kinderschokolade mit der Extraportion Milch bekommen. Irgend-
wie dachte auch ich, dass sie dafür wohl doch schon zu alt sei.

Und noch etwas kurioses am Rande: Es kam schon häufiger vor, dass
in der Apotheke verwundert ihr Rezept angeschaut wurde, welche
Medikamente ein Arzt da einem 3-jährigen Kind verordnet hatte ...


Donnerstag, 29. Juli 2010

3 rosa Rosen



Austins Evelyn blüht erst jetzt an sehr weichen Trieben.
Ihre Blütenpracht ist
im Vergleich zum letzten Sommer
recht spärlich, denn sie war komplett heruntergefroren.
Aber die Hauptsache ist, dass sie noch da ist!

Dagegen fasziniert Mary Magdalene in diesem Sommer
bereits mit dem zweiten und noch üppigeren Blütenflor.
Ganz versteckt unter ihren eigenen Blätter bringt sie
4 mit zahlreichen Knospen besetzte kräftige Triebe hervor.

Und das kleine namenlose Baumarkt-Röschen, eine der
ersten Rosen, die ich mal reduziert im Spätsommer für
den Garten meiner Mutter besorgt hatte, blüht und blüht.

Fotos: S.Schneider


Dienstag, 27. Juli 2010

Vorfreude



Während alle Lilien an anderen Stellen im Garten
meiner Mutter sofort von den Nacktschnecken entdeckt
werden und binnen weniger Nächte blattlose Gerippe
sind, scheint
diese rosa-weiße Lilie im kleinen Beet
unter der Birke ihnen nicht zu schmecken. Im letzten
Sommer hatte sie
3 Blüten ...

Foto: S.Schneider


Der fühlt sich wohl ...



... im winzig kleinen Teich! Und sein Kumpel sitzt
gleich nebenan im zweiten eckigen Mauerkübel
im
Teichbeet. Nur Klein Katze hält sich jetzt nur
noch selten am Teich oder
hinter seinem Steg
auf. Der alte und sehr müde Miesekater zieht es
inzwischen vor
an der kleinen Mauer oder unter
den Büschen zu schlafen. Nun leben die 2 bis
3 Frösche hier fast ungestört.

Foto: S.Schneider


Dienstag, 20. Juli 2010

extremes Blau



Diese Nachzügler-Blüte der großen Hortensie im Kübel
am Haus hat eine sehr interessante leichte Blaufärbung.

Aber dieses Blau, das durch eine etwas zu üppige Alaungabe
entstanden ist, ist selbst vor einer blau-grauen Hausfassade
noch sehr auffällig. Allerdings erscheint der Farbton
auf dem
Foto vom letzten Jahr
kaum anders. Doch zum Glück werden
die Blüten sicherlich
schon bald wieder etwas verblassen
und das Auge schonen ...

Fotos: S.Schneider


Donnerstag, 15. Juli 2010

Trotz Vernachlässigung ...



... erscheint nun doch noch eine Knospe am weißen Agapanthus
auf dem Hof. Er war wegen des langen und eisigen Winters
viel zu lange im Haus eingelagert und brauchte einige Zeit,
um sich von seinem Kellerdasein zu erholen. Doch nun öffnet
sich die leicht angetrocknete Hülle und es scheint sich sogar
noch eine weitere Dolde zu bilden!

Foto: S.Schneider


Hermann Schmidt blüht schon!



Das hätte ich nun nicht erwartet, dass das kleine Rosentöpfchen
recht schnell einen ca. 50cm langen Trieb ausbildet, an deren
Ende sich bereits jetzt die erste Blüte geöffnet hat. Nur vermisse
ich zur Zeit noch die intensivere Farbe, die Hermann Schmidt
auf dem Blog
'geheimer Garten' und auf 'meine grüne Leidenschaft'
zeigt. Aber vielleicht hatte sie durch die kleine Schattenpause,
die wir ihr nach den sehr heißen Tagen auf dem Hof gönnten, zur
Zeit ihre Farbe etwas verändert. Nun wird sie den Sommer im
Topf
unter dem Apfelbaum verbringen, dort wo im letzten Jahr
die
Blasenspiere auf ihren Pflanztag im Herbst wartete. Eigentlich
wollte ich sie mit in das ehemalige Heidebeet
links der Birke
setzen
, aber vielleicht darf Hermann Schmidt, nun zusammen mit
der fast 2m hohen
The Fairy den alten Apfelbaum in der Mitte
des Gartens
erobern ...

Foto: S.Schneider


Lilienwunder ...


... im Wintergarten meiner Mutter:

Diese traumhafte weiß-grünliche Lilienblüte ist nun aus einer
der 16 Knospen entstanden und verströmt einen herlichen Duft
im & vor dem Wintergarten. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob
ich diesen Lilientopf im letzten oder vorletzten Jahr gekauft
habe. Auf jeden Fall verbrachte er den Winter im Keller und
kam erst im späteren Frühjahr ans Licht. Dazu etwas Dünger und
liebevolle Ansprache. Und das ist jetzt der Dank! Allerdings ist
so eine Lilienpracht nur noch im Topf im hoffentlich schnecken-
sicheren Wintergarten möglich. Denn das üppige Töpfchen mit
den 7 orangefarbenen Blüten, dass ich vor ein paar Wochen extra
etwas erhöht in
das Beet neben dem Wintergarten gestellt hatte,
haben die Schnecken innerhalb einer schönen Sommernacht
niedergemacht. Lediglich
die rosa Lilie unter der Birke scheint
wohl nicht so beliebt zu sein, und hat vielleicht eine Chance uns
auch in diesem Jahr ihre Blüte vorzuführen - wenn es weiterhin
so trocken bleibt. Die
gelbe Lilie hingegen, die meine Mutter
nochmals in diesem Frühjahr im Wohnzimmer erfreute, kam
im Anschluß in
das sonnige Teichbeet. Aber dort hatten sogar
die Stiele nach wenigen Tagen schon Fraßspuren und alle Blätter
waren verschwunden. Das waren noch Zeiten, als
Lilienhähnchen
hier eine Bedrohung für Lilienknospen darstellten! Jetzt bleiben
sie im Topf und wenn sie
blühunwillig werden, dann 'blühen'
unsere Lilien
trotzdem noch ein Weilchen ...

Diese Bilder zeigen jedoch die echten Blüten im Topf:








Fotos: S.Schneider


Mittwoch, 14. Juli 2010

Jetzt soll der Sommer ruhig kommen!


Denn nach diversen Fehlschlägen sind wir jetzt vorbereitet:


brachte am Montag tatsächlich wieder ein angenehmeres
Raumklima. Doch jetzt ergab sich das Problem wie nun mehr-
mals am Tag die Gardine befeuchten. Wolfgangs Idee mit den
24 Wasserpistolen unserer Bären die Gardine zu befeuern, war
eine herrliche Vorstellung, von der ich zu gern ein Foto gehabt
hätte, wie er da zusammen mit unseren Helden stundenlang
vom Küchentisch aus auf die Gardine zielt ...

Mein kleines schlichtes Designermodell von Authentics hielt
all' die Jahre tapfer durch, als es nur darum ging, damit
ab und an Fensterputzmittel auf Flächen und Glasscheiben
zu sprühen. Aber eine ganze Flasche auf ein Mal auf der
Gardine verteilen - da verabschiedete sich das Sprühsystem.

Als nächstes dachte ich an die gute alte Pumpgun, die wir
vor vielen Jahren wegen der zänkischen Nachbarskatze Minka
anschaffen mussten, um sie zu erschrecken und mit einem
gezielten Schuss aus Haus oder Garten zu vertreiben. Doch
das Modell ist inzwischen so in die Jahre gekommen, dass
sich die Dichtungen kaputtgestanden haben.

Und dann fiel mir zum Glück noch die große neue 'Giftspritze'
aus dem Baumarkt ein. Das Nachfolgemodell für die 'Milch
gegen Mehltau-Aktion'. Das billige Pumpspritzen-Vorgänger-
modell hielt nämlich nur einen Sommer! Und damit geht es
nun ohne viel Aufwand & Kraft ganz problemlos die Gardine
mehrmals am Tag zu befeuchten. Obwohl mir die Idee
mit den Wasserpistolen oder der Pumpgun irgendwie
besser gefallen hätten ...


Foto: S.Schneider


Montag, 12. Juli 2010

Sommer im Südzimmer


Wie gut, dass es Internet gibt! Denn als ich eben die LuLs und Danny
in ihrer überhitzten Dachwohnung bemitleidet habe, kam mir wenig
später für unseren zum Südhof gelegenen Wohn-/Schlafraum mit
angeschlossener Küche eine für uns perfekte Sommerhitze-Idee:

Man nehme ein altes Biberbettlaken, weiche es kurz
im Wasser ein, hänge es mit Sicherheitsnadeln befestigt
über die Gardinenstange vor das geöffnete Fenster, und
schon beim kleinsten Lufthauch verteilt sich etwas von
der Feuchtigkeit des Lakens im Raum. Dazu ist es noch ein
guter Schattenspender ohne dabei zu sehr Abzudunkeln.
Und mit einer leistungsstarken Blumenspritze ist der
Sommer-Vorhang auch schnell wieder nachbefeuchtet.

Fenster zu und abschotten, kommt bei solchem Wetter
für uns übrigens überhaupt nicht in Frage, denn Katz'
braucht noch immer ihr
Wohn-Klo ...

Und wenn der Sommer wirklich noch länger so bleibt,
dann wird der Stoff wohl sogar noch zur Dekofläche.
Zur Zeit hängt an dem Laken erst einmal als kleiner
Farbtupfer eine Glaskette mit bunten Perlen, die ich
vor einiger Zeit bei Ebay ersteigert habe ...

Fotos: S.Schneider


Montag, 5. Juli 2010

Jetzt blüht Lady Emma Hamilton














Auch wenn ich schon vor ein paar Tagen eine erste Blüte
dieser Rose im Garten-Center gesehen habe, so bin ich noch
immer ganz fasziniert von dieser orange-roten gefüllten Blüte
über dem leicht rötlichen Laub, den kräftigen Knospen an
aufrechten Stengeln und ihrem frischen Duft. Ich hoffe, dass
ich mit dieser Austin-Rose mal wieder den Geschmack meiner
Mutter getroffen habe, und sich
Lady Emma Hamilton im halb-
schattigen
Orange-Beet links neben der Buchsbaumkugel wohl
fühlen kann. Nur schade, dass sie nun noch etwas in unserem
Garten hinten auf der Betonfläche steht und erst in ein paar
Tagen nach Braunschweig umziehen wird. Aber meine Mutter
kann sich ja hoffentlich noch viele Jahre an ihr erfreuen ...

Fotos: S.Schneider