Mittwoch, 30. Juni 2010

Clematis viticella auf dem Hof






Vor 2 Jahren erfreuten uns Sämlinge der Clematis viticella
in dem Weidenkübel neben der Kommode. Doch im vorletzten
Winter war der Topf anscheinend zu lange trocken geblieben,
so dass wir auf diesen herrlichen Anblick der blau-violetten
Blütenglöckchen verzichten mussten. Im vergangenen Herbst
verteilte ich nun wieder die Saat unserer
Viticella am Birnen-
baum
in den Hofgefäßen. In dem großen Weidenkübel kümmert
sie noch etwas, aber dafür haben wir jetzt
in der Zinkwanne
neben der Garagentür
ein sehr wuchsfreudiges Pflänzchen!

Ob sich die Saat der
Clematis montana Marjorie, die im Garten
meiner Mutter
durch die Korkenzieherweide wuchert,
auch
irgendwann auf unserem Hof wohl fühlt? Unsere für den
Wild-
wuchsgarten gekaufte Clematis neben dem Küchentisch
ist wohl leider im Winter verfroren ...

Fotos: S.Schneider


Dienstag, 29. Juni 2010

Überall ausgesamt ...






... hat sich der gelbe Lerchensporn - Corydalis lutea
im Garten meiner Mutter. Und nachdem sie erfahren hatte,
dass unsere Nachbarin auf der gegenüberliegenden Straßen-
seite die Farbe Gelb besonders mag, brachte ich ihr aus
dem 'Zweitgarten' schon vor ein paar ein
Töpfchen voll mit
brennendem Hahnenfuß aus dem kleinen Teich mit. Und
wenig später blühte nun dieses gelbe Pflänzchen, dass sich
mal wieder an einer Stelle ausgesamt hat, wo es absolut nicht
hingehört:
Unter dem Taxus am Schiebetor zwischen der
knalligen Rose Vatertag und den rötliche-violetten Fuchsien.
Hoffentlich suchen sich nun die Kinder dieses zierlichen Ablegers
passendere Plätze aus!

Fotos: S.Schneider


Bettblick



Im Vordergrund spielen die Mause-Elfen noch immer in der Schale
auf dem Lack-Regal und
Allegra schläft lang ausgestreckt auf ihrem
grünen Kissen
. Draußen blüht Hedi Grimm am Stegpodest, während
die Sonne einen Moment lang
die Deko auf dem Gartentisch
in der Wiese
erhellt.

Foto: S.Schneider



Samstag, 26. Juni 2010

Vom Dach auf den Hof ...



Offensichtlich ist es dem niedrigen gelben Fingerkraut
auf dem
Gründach vom Treppenhaus zu dicht geworden.
Denn nun wohnt ein Sämling der früheren Dachbepflanzung
am Randstein zwischen den beiden Hof-Einfahrten.

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 17. Juni 2010

Ghislane de Féligonde


Schon lange hat mich im Internet die Ghislane de Féligonde
fasziniert. Zum Beispiel auf der Seite von Christine Meile
in ihrer
Rosenfoto-Galerie. Und in dem Garten im Fließtal,
auch der üppige
Strauch in Hillside Garden oder die Blüten
im
Neues vom Lindenhof. Allerdings scheint auch diese Rose
oft unterschiedlich in Blüte, Farbe & Wuchsform auszufallen.

Auch im Original konnte sie uns schon mehrfach in Rosen-
gärtnereien und Garten-Centern begeistern. Den passenden
Platz für sie hatten wir bereits im letzten Jahr im Garten meiner
Mutter ausfindig gemacht. Nur wollte uns seitdem kein passender
kleiner Rosencontainer mit einigen Blüten und Knospen begegnen.
Bis heute:






Ghislane de Féligonde ein im Herbst remontierender
Multiflora-Rambler oder auch eine Strauchrose, Turbat 1916.
Blütengröße 45mm mit süßem moschusartigen Duft und fast
stachellos. Damit haben wir mal wieder den Rosengeschmack
meiner Mutter getroffen!

Und hier macht sie schon mal Probestehen:


Allerdings wird sie im Herbst dann noch etwas tiefer
in das Beet hineingepflanzt. Umgeben von
William Morris,
Eden, Charity und Elfe - falls sie doch noch oberhalb der
Veredelungsstelle wieder ausschlägt, wird es dieser herr-
lichen Rose hoffentlich vor dem Kirschlorbeer gefallen ...

Fotos: S.Schneider


Mittwoch, 16. Juni 2010

noch ausgelagert ...



Zigeunerknabe, eine einmalblühende Rose, die wir uns eigentlich
im letzten Jahr für unseren Vorgarten gekauft hatten. Sie verbrachte
ihren ersten Frühsommer
auf dem Gartentisch. Den Sommer & Herbst
über stand sie dann zusammen mit
Veilchenblau & Violet Hood auf
dem heißen
Südhof an der Hausecke. Und im strengen Winter war ihr
Pflanzcontainer
im Hochwald eingeschlagen und mit reichlich Buchen-
laub abgedeckt. Im zeitigen Frühjahr zog ihr Topf zusammen mit
den anderen Kübelpflanzen
auf die Betonfläche im Wildwuchsgarten
um. Nun steht sie bereits in voller Blüte - über 50 Knospen & Blüten
konnte ich an ihr zählen. So schön und üppig, dass wir uns nun lieber
neben dem Treppenhaus im eigentlich weiß-blauen Wildwuchsgarten
an ihr erfreuen ...

Ob sie jemals einen Platz in unserem Vorgarten erhält?

Foto: S.Schneider


Kein besonders gelungenes Foto ...



... aber wenn die Elster es nicht holt, dann wird dasTaubenkind
vor unserem Küchenfenster bestimmt auch schnell größer.

Einige Zeit hatte ich überlegt, ob ich das Nest während der Bauphase
nicht lieber zerstören sollte. Denn wir haben durch die hohen Bäume
in unserem 'Wald' im Wildwuchsgarten und im Nachbarsgarten schon
genug Tauben. Aber die Tierchen wollen sich ja auch vermehren ...

Foto: S.Schneider


Der Bloggerblick mit Drossel-TV



Jeden Morgen, warte der Drosselmann auf der Stuhllehne, dass
ihm das übriggebliebene Katzenfutter in die Wiese gestellt wird.

Und schon lange hat er auch überhaupt keine Hemmungen mehr
sich das Futter zur Aufzucht seiner Kinder neben dem Podest zu
holen, selbst wenn eine Allegra daneben sitzt und ihm zuschaut!

Fotos: S.Schneider



Sonntag, 13. Juni 2010

Was blüht denn da ...



Nuits de Young und Pfingstrose beim Rosenkuscheln
in unserem Vorgarten hinter der Hecke ertappt.

Von den wuchernden, aber noch nicht blühenden Wicken
hinter der Hecke befreit, kommen noch mehr
Pfingstrosen,
die letzte Blüten der
Akeleien, Ruprechts-Storchschnabel
und die
erste Blüte von Cardinal Hume zum Vorschein. Doch
die Ligusterblüten halten sich hier noch geschlossen.

Auch die Spiere braucht noch etwas Zeit.

Rosa rugosa - die Kartoffel- oder auch Apfelrose
ist direkt hinter der Hecke schon fast verblüht.
Dort beginnt bereits die
Hagebuttenproduktion.

Der Spornblume wird es im Vorgarten anscheinend zu eng:
Sie lagert sich direkt neben einer Distel vor der Hecke aus.


Die namenlose Rose am Spalier - wahrscheinlich die Bonica '82,
ist in diesem Jahr spät dran. Sie hat sehr unter dem
Winter
gelitten und muss daher noch stark nachgeschnitten werden.

Aber da ich schon häufiger festgestellt habe, dass auch aus tot-
geglaubtem Holz noch etwas grünes sprießen kann, habe ich
ihr die Zeit gegeben.


Der Wilde Wein blüht zwar noch nicht, aber er bereichert
mit seinen frischen Ranken die teils vertrocknete Kiefer vor
dem Haus. Rechts, im Bild ein paar Blattspitzen der
Schön-
frucht
oder
Liebesperlenstrauches, der aber auch noch nicht
blüht. Und links unten blieb wieder einmal ein Wallnußbaum
zu lange unentdeckt. Der muss im Herbst, wenn der Vorgarten
wieder von den Wicken befreit wird, auf jeden Fall schnell
ausgegraben werden ...


Vor Jahren gepflanzt und schon lange verloren geglaubt:
Plötzlich steht da eine Blütenrispe der Wiesenraute.


Ohne Rückschnitt und Dünger hat sich die namenlose
englische Rose
prächtig entwickelt. Allerdings bei
genauerer Betrachtung sind ihre Blätter stark vom
Rosenrost befallen. Nach
der Blüte werde ich sie
deswegen stärker zurückschneiden müssen ...

Fotos: S.Schneider



Wegwarte im Topf



Kein einziges Pflänzchen Wegwarte ist aus der herrlichen Staude
vom letzten Jahr
auf unserem Südhof entstanden. Dabei habe ich
die gesamte Saat immer wieder
an das Holz vor dem Haussockel
gefegt und dort extra die Fugen gewässert. Aber zum Glück hat
meine Mutter im letzten Jahr ein paar Wegwarten-Sämlinge im
Topf großgezogen und sogar
gut über den Winter gebracht. Ob
sich die gemeine Wegwarte -
Cichorium intybus nun hier auf der
Kommode wohl fühlt und zur Blüte kommt?

Foto: S.Schneider


Donnerstag, 10. Juni 2010

Endlich da!



Hätte ich nicht die wundervollen Bilder aus dem 'geheimen Garten'
gesehen, dann wäre mir die dunkelrosa Kletterrose Herman Schmidt
von
Karl Hetzel aus dem Jahr 1986 wohl nie begegnet.

Ist schon merkwürdig, dass gerade in dem Winter, als
die Rose
meines verstorbenen Großvaters
unter dem Taxus auf dem Hof nach
fast 30 Jahren total runtergefroren war, und wir sie bis vor wenigen
Tagen noch verloren glaubten, im Februar eine Rose begegnet, die
seinen
Namen trägt. Noch nie habe ich eine Rose wegen ihres
Namens gekauft. Aber hier stimmt einfach alles: Blütenfarbe und
Größe, öfterblühend, duftend und noch dazu eine Kletterrose. Diesen
Rosennamen wird sich meine Mutter jetzt ganz bestimmt merken!
Hoffentlich fühlt sich Herman Schmidt in 'seinem Garten' nun auch
so wohl wie im
'geheimen Garten' ...

Foto: S.Schneider


Sonntag, 6. Juni 2010

Und so etwas ...


... gibt es bei uns zum Hochzeitstag:

Wolfgang hat bei Ebay winzig-kleine Wasserpistolen entdeckt.
Jetzt kam ein Karton mit 24 Stück in grün, rot & orange. Was
kleine abenteuerlustige Bären und ein Herr Hein damit wohl
im Garten anstellen werden?

Foto: S.Schneider