Dienstag, 25. Mai 2010

Am Wegesrand



In dem erhöhten Beet aus geschichteten Beton-Randsteinplatten
unter dem alten Apfelbaum am Haus haben sich Maiglöckchen und
in den letzten Jahren unzählige Salomonssiegel ausgebreitet. So
konnten meine Mutter und ich in den letzten Tagen herrliche
Frühlingssträuße pflücken.

Zu dieser Jahreszeit, wenn der leicht nach Zitone
duftende, rosa-weiße Storchschnabel unter dem riesigen
Wachholder blüht, ist das Beet am Schönsten.

Taubnesseln! Warum blühen sie nur hier im blauen Immergrün
unter
dem Taxus und auch an der großen Buchsbaumkugel
neben der kleinen geschichteten Mauer aus Wesersandstein-
Bruchplatten
. Dabei habe ich mir doch extra Anfang der
80iger ein paar Ableger aus der Natur mitgenommen, um ihnen
in meinen
weißen Vorgarten Entfaltungsraum zu bieten. Aber
auch in unserem Wildwuchsgarten in Hannover konnte ich sie
bisher trotz veschiedener Standort-Angebote nie lange halten ...


Die Multiflora-Stecklingsrose ist im Kübel recht gut über
den Winter gekommen. Aber
so üppig wie im letzten Jahr
wird sie wohl kaum blühen. Und später wohl auch nicht
so viele kleine Hagebutten-Büschel tragen ....

Und hier auf dem Lichtschacht vor der Südfassade stehen nun
all die Pflanzen, die sonst Abwechselung auf der Schnecken-
speisekarte bieten würden:
Edeldistel, Wegwarten und meine
im Topf überwinterte
weiße Lupine aus Hannover. Der weiße
Agapanthus
war leider zu lange eingekellert, und
die blaugrauen
Rosetten
waren dafür viel zu früh der feucht-kalten Witterung
ausgesetzt - sie haben sehr gelitten. Wie gut, dass in den Fugen

ausgesamter Lein und Glockenblumen nun die noch etwas
trostlosen Töpfe auflockern!

Fotos: S.Schneider


Es gibt jetzt einiges zu sehen im Zweitgarten ...



... zum Beispiel Beete voller Akeleien, blühende Rhododendren
in weiß und violett, ein kleines Deutzien in rosa-weiß, violette
Alium-Kugeln und sich verwandelnde Lenzrosen. Nur komme ich
im Moment nicht zum Posten auf all' unseren Blogs. Daher heute
nur ein kleiner Solitär: gefüllte Petunie an Katze.

Foto: S.Schneider


Sonntag, 9. Mai 2010

Rosenginster



Nicht ganz so üppig, wie in den letzten Jahren.
Aber dafür steht er geschützt in einem Kriech-Wachholder,
und er lebt! Das haben die weißen Ginster hinten im Garten
leider nicht geschafft. Ohne diesen niedrigen Rosenginster
wäre der Garten jetzt immer noch sehr grün und blütenarm.
Doch
Storchschnabel und Akeleien sind bald bereit
ihre Blüten
zu öffnen ...

Foto: W.Hein


Mittwoch, 5. Mai 2010

Erste Gartenfotos vom Jahr


Sehr erstaunlich aber wahr: Heute kam zum ersten Mal
in diesem Jahr die Kamera mit in den Garten ...

Erstes Fotomotiv beim Gartenrundgang: Ein Opfer
vom Hausraben, der sich die Posthornschnecken
aus dem kleinen Teich fischt, wenn das Schälchen
für den Igel tagsüber nicht ausreichend mit Katzen-
futter gefüllt ist. Wie gut, dass die Seerose den
Schnecken bald wieder einen Sichtschutz bietet.

Der Fieberklee blüht! Diese Ranke war überzählig und
sollte eigentlich weggeworfen werden. Meine Mutter
hatte sie gerettet und in ihrem kleinen 50cm Teich
untergebracht. Nun dankt er es ihr mit 2 Blüten.

Das Purpurglöckchen stammt aus unserer Gartentisch Deko
vom letzten Frühling. Nun bin ich gespannt, wie lange es
sich im Rosenbeet gegen
Steinsame und Akeleien behaupten
kann. Der Günsel geht jedenfalls schon am Beetrand unter.

Rotblühende Elfenblume im Mittagslicht und
dahinter
die rotlaubige Blasenspiere.

Lenzrosen im lichten Schatten der Birke.

Dieser Rhododendron auf der schattigen Südseite
ist noch recht gesund und kräftig. Er wird im Winter
mit dem Regenwasser vom Garagendach versorgt.
Alle anderen Rhododendren kümmern oder sind in
den letzten Jahren bereits eingegangen.


Diese Nelkenwurzknospe erscheint gerade ganz vorne
im
Orange-Beet unter der Korkenzieherweide.

Um sie hatten wir den ganzen Winter über gebangt:
Die Hortensie Double-Annabelle. Sie stand zusammen
mit
anderen Kübeln im unbeheizten Wintergarten im
ungeschützten Topf. Und wenn das Wetter mal wärmer
wurde, dann dauerte es immer noch etwas, bis wir
die Schiebetür öffnen konnten -
sie war festgefroren.
Doch bis auf
eine kleine blaue Hortensie haben es die
Töpfe erstaunlich gut überstanden.


Auch die 3 Wegwarten sind gesund und munter!

Nur die Narzissen bieten einen trostlosen Anblick.
Im Januar 2008 gekauft, ergaben die Zwiebeln
3 prachtvolle Töpfe. Im letzten Jahr gab es noch
einen Topf mit Narzissengrün und anderen Blüten.
Und nun sind sie trotz Dünger und Umpflanzen
am Ende. Auch die
Kamelie dahinter hat gelitten.
Ich hatte sie wohl einfach zu früh gekauft. Doch
nun bekommt auch sie grüne Spitzen ...

Fotos: S.Schneider



Immer noch 2 Töpfe ...



Während sich die einfache Aurikel beim Umtopfen von selbst teilte
und danach 2 Töpfe beanspruchte, konnten wir
die gefüllte Variante
im vergangenen Mai leider nicht mehr retten
. Ich hätte sie viel
früher tiefer pflanzen müssen! Aber wenigstens gibt es noch
schöne Erinnerungsfotos von ihr ...

Foto: S.Schneider