Sonntag, 31. Mai 2009

Der Vorgarten eine Woche später



Vor einer Woche hatte die namenlose englische Rose
an diesem Trieb
nur fest geschlossene Knospen, ...

aber nun sind schon die ersten Blütenblätter
von diesem Strauch zu Boden gefallen.

Auch die Blüten der Rose am Spalier treten jetzt in Erscheinung.

Bei Veilchenblau blitzt nach einer Woche das erste Violett, ...

während Violet Hood nun bereits in Blüte steht.

Der Knöterich ist leider im Laufe der Jahre hinter der Hecke
viel weniger geworden. Ihm ist es dort wohl inzwischen zu eng
und zu trocken. Doch der Pfingstrose gefällt es anscheinend
immer noch in der Nähe vom Spalier zwischen der Rose und
dem dahinterstehenden Spierstrauch.


Auch die Blüten der Schönfrucht sind reizvoll.
Nur sind sie nicht so auffällig, wie ihre Beeren.


Die Staudenwicke hat mit ihren Ranken
den Vorgarten wieder erobert, ...


und das Blütenmeer steht kurz bevor.

Fotos: SchneiderHein



Samstag, 30. Mai 2009

Zigeunerknabe



An diesem üppigen und noch dazu um 30% reduzierten Rosentopf
kam ich heute im Gartencenter nicht vorbei. Eigentlich wollten
wir ja vernünftig sein und unseren Vorgarten erst einmal etwas
durchsortieren, bevor wir neue purpur oder violette Rosen dem
Kampf gegen die
wild wuchernden Wicken aussetzen. Aber wir
waren beide sofort ihrem Charme erlegen:
















Und hier auf dem Gartentisch hat sie nun vorest einen
sicheren Platz
in der Deko gefunden. Nach der Blüte
fühlt sie sich hoffentlich im Topf zwischen
Veilchenblau
und
Violet Hood auf dem sonnigen Südhof wohl. Und
vielleicht schaffen wir es ja zum Herbst den Vorgarten
zumindest in Teilbereichen von den Wicken zu befreien.
Sonst wird ihr Topf wohl auch
im Hochwald eingeschlagen
und überwintert dick eingepackt im Buchenlaub ...

Inzwischen haben wir herausgefunden, dass es sich bei
unserem Schnäppchen um Zigeunerknabe handelt. Eine
einmalblühende bis 1,5m hohe Rose von Geschwind aus
dem Jahr 1909. Dass sie unter Sternrußtau leiden kann,
ist schon zu erahnen, aber das nehmen wir gerne in Kauf.

Fotos: SchneiderHein



Mittwoch, 27. Mai 2009

blühender Hof



Das hätten wir nun wirklich nicht erwartet,
dass aus den im Herbst 2006 beiläufig im Kübel
dekorierten Hagebuttenzweigen irgendwann
eine blühende
Rosa Multiflora-Hybride entsteht.

Zahlreiche weiße Blüten schmücken jetzt
die gelb-grünen Zweige.

Und ein paar Knospen werden sich
in den nächsten Tagen noch öffnen.

Nur schade, dass sie eine einmalblühende Rose ist
und demnächst mit der Hagebutten-Produktion beginnt.

Da können wir uns an den Blüten der Dreimasterblume ...

... in der Rabatte noch etwas länger erfreuen.

Meist ganz versteckt hat sich Jungfer im Grünen
im schmalen Grünstreifen zwischen den beiden
Hof-Einfahrten ausgesamt ...

... zum Beispiel am Rande dieser blauen Dreimasterblume.

Die pfirsichblättrigen Glockenblumen versamen sich
vorzugsweise in den Fugen der Einfahrt. Dieses Exemplar
steht aber nicht im Weg und darf sich daher entfalten.

Ob diese kleinen Kuhschellen-Sämlinge auch wieder
ein passendes Plätzchen auf dem Hof finden, wo sie
ungestört wachsen können?

Fotos: S.Schneider



Sonntag, 24. Mai 2009

Noch nie waren die Rosen so üppig & schön



Aber als Startfoto für diesen Post haben wir
dann trotzdem den Farn und die Tamariske
im Sonnenlicht ausgewählt.

Der Vorgarten ist in den letzten Wochen wieder sehr schnell
zugewachsen. Und die einzelnen Pflanzen sind jetzt nur noch
schwer auseinanderzuhalten. Erst im Spätherbst, wenn dieser
Bereich zwischen Hecke und Haus von den zahlreichen Stauden-
wicken befreit werden muss, wird dieses Stückchen Garten
wieder betreten werden.

Auch bei dieser Rose am Spalier habe ich in diesem Frühjahr
keinen Rückschnitt vorgenommen. Ob wir irgendwann ein paar
Sämlinge von ihr im Vorgarten entdecken können?

Die Pfingstrose, ganz versteckt hinter der Hecke,
hat wieder viel mehr Knospen angesetzt, als die
freistehendere Staude an der Einfahrt.


Der Wiesenknöterich hat leider weniger 'Pfeifenputzer'
als im letzten Jahr. Vielleicht war das Frühjahr im Vorgarten
einfach zu trocken für ihn.


Die ersten Hagebutten der Kartoffelrose sind bereits in Arbeit,
während dahinter eine Spornblume erscheint.


Aber auch Rosa rugosa hat noch Blüten!

Nach 12 Jahren scheint sie sich endlich an ihrem Standort
eingelebt zu haben und bildet nun reichlich Ausläufer. Wann
jetzt wohl das Wicken-Dickicht von einem undurchdringlichen
Rosen-Dickicht abgelöst wird?


Die rote Lenzrose gedeiht, aber hat sich noch nicht versamt.
Aber wo sollten hier auch ihre Kinder aufwachsen können?


Nuits de Young wurde rechtzeitig von den aufstrebenden
Wicken befreit und dankt es uns mit zahlreichen Knospen.

Cardinal Hume besticht zur Zeit durch einen kräftigen
roten Blattaustrieb. Sie blüht wohl mal etwas später.


Die namenlose englische Rose hat sich ohne Rückschnitt
und Rosendünger prächtig entwickelt. Nur 2x pro Woche
gab es für sie ab dem Frühjahr 5 Liter Wasser.


Leider verblüht sie im sonnigen Vorgarten sehr schnell.
Aber ein paar Knospen hält sie noch bereit.

Violet Hood hat die erste Blüte geöffnet. Sie überwinterte
im Topf im Hochwald und steht nun recht sonnig und frei
an der Hausecke. Bis zum übernächsten Herbst werden wir
sie wohl noch im Topf lassen. Zur Zeit würden die Wicken
sie viel zu schnell überwuchern.

Auch Veilchenblau hat uns die Überwinterung im Topf
nicht übel genommen. Wenn wir den Vorgarten rechtzeitig
im Herbst aufräumen, dann könnte sie vielleicht einen Platz
im Sommerflieder an der Einfahrt erhalten.

Schön sieht es ja aus, wenn das Efeu an der Wand
entlang klettert. Zur Zeit sind wir noch nicht ganz
sicher, ob wir es wirklich zulassen sollen, dass Efeu
unsere Hausfassade einnimmt. Allerdings, da wir in den
nächsten Jahren nicht vorhaben das Haus zu dämmen
und die Fassade ohnehin einen Anstrich nötig hätte,
wäre Efeu zwecks Natur-Dämmung und Begrünung ja eine
zu uns passende Alternative!? Noch darf der erste Haus-
Eroberer jedenfalls hinter dem blauen Wachholder bleiben.
Er steht aber unter strenger Beobachtung!

Fotos: W.Hein



Hof-Impressionen am Mittag



Pfirsichblättrige Glockenblumen in weiß ...

und blau-violett haben sich endlich ihren Platz
in den Steinfugen auf dem südlichen Hof gesucht.

Da sie vor dem gefliesten Haussockel keinen Halt finden
und sich daher oftmals weit in die Einfahrt biegen, haben
sie in diesem Frühjahr ein Haltegrüst aus geschichteten
Korkenzieherweiden-Ästen erhalten.

Schwertlilien haben wir in unserem Teich
nun schon viel zu viel. Daher werden sie
jetzt zusammen mit anderen wuchernden
Wasserpflanzen
immer häufiger in Kübeln
auf dem Hof ausgelagert
.

Ein paar Reste der Osterdeko sind noch geblieben,
denn weder die neuen Korkenzieher-Stecklinge
noch die Clematis Viticella vom Vorjahr wollen das
natürliche Rankgerüst aus Weidenzweigen neben
der Kommode jetzt schon begrünen.

Das kleine Vogelhaus in der Fensterbank steht nun ohne Grün da.
In den letzten Wochen war es oftmals so heiß auf dem Hof, dass
uns sogar die Blätter der geschnittenen Korkenzieherweiden im
Regenfass neben dem Küchenfenster vertrocknet sind. Und auch
der Buchsbaum lässt nun ganz schnell seine Blätter hängen.

Den Binsen im Kübel scheint dieser Standort jedoch zu gefallen.

Und ein Weidenast im Regenfass schlägt jetzt kräftig aus.


Fotos: W.Hein