Freitag, 24. April 2009

Was ist mit den Aurikeln los?



Da stehen sie nun. Haben den Winter gut geschützt unter dem
Glasdach verbracht und als es dort zu heiß wurde, sind sie
sogleich wieder auf die schattige kleine Mauer unter dem großen
Wachholder umgezogen. Dort stehen sie geschützt vor Regen,
erhalten morgendliche Sonne, bekamen bis vor einigen Tagen
Düngerwasser und haben sich hier im letzten Jahr so prachtvoll
entwickelt, dass die weiß-violette Aurikel sogar nochmals im Herbst
nachblühte. Oder hat sie sich jetzt verausgabt? Aber auch die
gefüllte Aurikel vorm Vorjahr kümmert. Im letzten Jahr kam
sie mit etwas Dünger im zeitigen Frühjahr problemlos zur Blüte.
Und hier das Trauerspiel im Detail:










Was nun tun?

Fotos: S.Schneider



Von Heidi - HaBseligkeiten habe ich einen hilfreichen Link
bekommen. Wahrscheinlich hätten wir sie nach der Blüte
umtopfen und tiefer setzen müssen. Ich dachte, dass wäre
nur nötig, um Ableger von ihnen zu bekommen. Aber wahr-
scheinlich sitzen die Pflänzchen nun zu hoch im Topf. Das
werde ich jetzt auf jeden Fall ausprobieren ...

Und vielleicht besuchen wir ja sogar mal eine der Aurikel-
Austellungen von Friedrich Moye ...



Freitag, 17. April 2009

Hundszahn satt


Während ich mich in unserem Wildwuchsgarten
noch immer mit einem einzigen Hundszahn
begnügen muss, hat meine Mutter inzwischen
zwei wundervolle Plätze, an denen er zur Zeit
bei ihr im Garten blüht:

Am kleinen Teich links vom Steg unter
der Austin-Rose Charity.

Und unter dem alten Apfelbaum,

wo noch vor ein paar Tagen noch das Blau der Leberblümchen
erstrahlte. Doch im Gegensatz zu meinem, von Trockenheit
bedrohten Pflänzchen, laben sich an ihren Hundszahn-Blättern
schon wieder die Schnecken ...

Fotos: S.Schneider


Montag, 13. April 2009

Langohren haben's schwer



"Das ist doch jedes Jahr der selbe Karnickeldreck!" Hasenmaus
ist vollkommen außer sich: "Es ist Ostern und überall im Garten
liegt nur dieses vollkommen ungenießbare, buckelige Zeug rum.
Alles nur Plastik und Gips und kein echtes Osterei! Das ist eine
Schande für alle Osterhasen."


Auch ein Rotzlöffel ehrenhalber hat sich auf die Suche gemacht.
Aber er hat nur einen Hasen im Harlekinskostüm getroffen, der
auch kein richtiges Osterei gesehen hat.


Der kleine Novemberhase aus der Bärenhöhle trifft nur
unwissendes Junggemüse. Marieles Schlappohr und der kleine
Karohase finden die Eiersuche schon ziemlich aufregend. Aber
eigentlich sind sie heilfroh, dass die Großen beschäftigt sind.


Das Hasenmädchen ist verzweifelt, sie hat die letzten
Eier gefunden. Oder was davon noch übrig geblieben ist.
Irgend jemand hat sie doch am Samstag glatt in die Pfanne
gehauen und zu Rührei verarbeitet. Wie soll eine Osterhäsin
aus diesen kaputten Schalen noch bunte Eier zaubern?


Ein namenlose Hase hat neue Hühner am Teich gefunden.
Aber diese Blechvögel haben wohl noch nie ein Ei gelegt.
Und erst recht nicht zu Ostern, wenn es darauf ankommt.

Der kleine Novemberhase schaut auf seine
goldene Taschenuhr. Zu spät, dieses Osterfest
und eine richtige Eiersuche können die eifrigen
Löffelträger wohl vergessen...


Fotos: W.Hein


Sonntag, 12. April 2009

Hinter ganz kleinen Kulissen ...



So sah unser Gartentisch bald nach dem Oster-Kaffee aus.

Denn so ein kleiner 'großer Osterumzug' erfordert ...

einiges an Vorbereitung und Aufbauten. Wie gut, dass wir
reichlich wild wuchernden Waldmeister im Garten haben.
Und auch noch genügend Weidengeshreddertes und Moose
von der Osterdeko übrig blieben.

Fotos: S.Schneider