Dienstag, 28. Juli 2009

Das Teichbeet



Die Austin-Rose Charity hinter der kleinen Teichmauer
beginnt in diesem Jahr erst jetzt mit der Blüte.

Im Frühjahr befürchteten wir, dass sie den Winter
nicht überstanden hätte. Und auch ihre ersten
frischen Triebe verkümmerten. Doch nun ist sie
plötzlich voller Knospen.

Über ihr hat sich die Kletterrose Elfe einen Platz gesucht.
Ursprünglich als grün-gelbe Rose für unseren Wildwuchs-
garten gekauft, kümmerte sie dort jahrelang ohne zu
blühen. Als wir wenig später in einer Baumschule ihre
gelbliche Blüte sahen, stand fest, dass sie nicht zu unserer
Gartenvorstellung passt. Daher zog sie in den Garten meiner
Mutter um. Dort hat sie sich in kürzester Zeit gut entwickelt.

Leider verkleben ihre Knospen bei feuchter Witterung,
so dass von der Blütenfülle wenig übrig bleibt.


Kaum vorstellbar, dass wir bei der Neuanlage
dieses Beetes die gesamte
Bertramsgarbe mit
nach Hannover genommen haben. Bei uns im
Garten ist sie nur zu erahnen, während sie
hier wieder gedeiht.


Dieses ganz kleine Fingerkraut hegt und pflegt
meine Mutter seit vielen Jahren. Die erste winzige
Pflanze kam mal als Urlaubs-Souvenir in den 70ern
aus den Alpen mit.

Inzwischen überwuchert es jedoch sogar
die Frösche auf der Mauer.


Von rechts werden die Frösche noch viel mehr durch den
brennenden Hahnenfuß - Ranunculus flammula bedrängt.
Als Wasserpflanze gekauft, steht sie noch immer im
kleinen Containertopf im Maurerkübel, hat sich aber
auch an Land versamt.


Das trockene Frühjahr hat anscheinend den Schnecken
die Lust auf die Goldgarbe vermiest. In den letzten
Jahren wurde sie so gründlich abgeknabbert, dass es
schon viele Sommer keine Blüten mehr an ihr gab.

Zum Glück ist die Silberkerze wohl nicht so schmackhaft.
Ihre Blütenkerzen haben schon eine Höhe von 1,8m erreicht.

Endlich gibt es auch ein paar wenige Blüten vom
violetten Storchschnabel am Teichrand. In den
Fugen fühlen sich auch die römische Rasenkamille,
Veilchen und die gelbe Binsenlilie wohl.

Leider hat der Storchschnabel sehr häufig
Fraßfeinde an Blüten und Blättern.

Die römische Rasenkamille hingegen scheint
nicht so gut zu schmecken!

Wie gut, dass Frösche nur quaken und Insekten fangen, ...

während das Johanniskraut immer mal wieder
ein paar Blütenblätter in das Wasserbecken fallen lässt.

Fotos: S.Schneider



Keine Kommentare: